Denkwürdige Zeiten, oder?
Die Kanzlerin spricht indirekt im Bundestag von möglichen europäischen Kriegen, die nur durch den Euro verhindert werden:
Währenddessen läuft die Vertreibung der Armen (und die Spaltung der Gesellschaft) immer weiter.
Kein Wunder: hier ist die Schwachstelle unserer Demokratieform. Im Kampf "Reich gegen Arm" unterliegen die Armen immer, denn jeder von ihnen, der in den Bundestag einzieht, wird automatisch durch Diäten reich gemacht - und durch Lobbyisten gefügig.
Von da ab wundert es nicht, das man Zusammenhänge findet, die noch unheimlicher sind:
Die gleichen Leute, die in Europa die Armen aus den Städten vertreiben, zetteln international ungestraft Kriege an, die gegen das Völkerrecht verstossen ... und keinen interessierts.
So langsam greift man auch offen nach der Macht und lässt erkennen, wohin die Reise gehen soll:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,785237,00.html
Jetzt soll Schluss sein mit dem Schlendrian: Zur Lösung der Schuldenkrise präsentiert der deutsche EU-Kommissar Oettinger radikale Ideen. Künftig sollen nicht mehr die Griechen in Griechenland die Steuern eintreiben, sondern EU-Beamte - und die Fahnen Griechenlands könnten auf Halbmast wehen.
Oder zeigt läßt die Bürger mal spüren, was es heißt, sein Leben vom Strom abhängig gemacht zu haben:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,785241,00.html
Ein schwerer Stromausfall hat weite Teile des Grenzgebiets zwischen den USA und Mexiko in Dunkelheit getaucht. Mehr als fünf Millionen Menschen waren betroffen. Die Feuerwehr verzeichnete zahlreiche Einsätze, um in Aufzügen steckengebliebene Personen zu befreien.
Ein Unfall? Eher eine von vielen Folgen des Renditewahns. "Sicherheit" ist nur was für Kunden, sie kostet Geld und bringt keinen Gewinn für den Anleger.
Erinnert mich daran, das mir ein Geschäftsleiter eines Pharmakonzerns mal gesagt hat, das er den Laden verkauft und mit dem Geld lieber an den Börsen spekuliert, wenn die Regierungen weiter so auf den Nebenwirkungen und Todesfällen herumhacken.
"Die" können bald ganz ohne "uns".
Das Geld braucht uns nicht mehr, aber wir kriegen ohne Geld nichts mehr zu essen.

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