Momentan fällt es mir nicht leicht zu schreiben. Nicht wegen dieser Geschichte in Norwegen - ich bin mir bewußt, das hinter den Begriffen "Afghanistan","Irak" und "Libyen" tagtäglich ähnliche Massaker versteckt werden - nur die Art der Darstellung ist eine andere. Es würde mir schwer fallen, toten Norwegern ein größeres Gewicht zu geben als toten Kongolesen oder Mexikanern, die gerade mal wieder in Massen abgeschlachtet werden. Würde ich die toten Norweger höher schätzen, hätte ich einen Schritt in die Gedankenwelt des norwegischen Massenmörders getan: es würde mich aufregen, das es diesmal Herrenmenschen wie mich erwischt hat.
Mir fällt es schwer zu schreiben, weil es Ferien sind - und eine zahlreiche Kinderschar meinen Arbeitsplatz belagert. Diese Lärmkulisse erschwert das Denken enorm.
Trotzdem ... bekam ich ein paar Worte zusammen, weil ich mich an was erinnert habe:
http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/24/attentate-in-norwegen-und-andere-verschworungen/
Wir reden ja nicht darüber, aber der Dunstkreis in dem ein Adolf Hitler groß wurde erinnert etwas an den armen Ritter Christi, der gerade Norweger abgeschlachtet hat. Dieser "Hitler" kam auch aus dem Nichts, dieses "Nichts" war auf umwabert von Freimaurerdunst.
Das mag völlig unbedeutend sein ... und man kann sich in jenen Sphären schnell verrennen. Andererseits stößt man immer wieder auf die okkulte Wiege der NSDAP:
http://www.zeitenschrift.com/magazin/48-drittesreich.ihtml
Das Medium ist besessen. Wenn der Bann gebrochen ist, fällt es wieder in seine Mittelmäßigkeit zurück. Und auch bei Hitler ist es unzweifelhaft so, daß gewisse Kräfte durch ihn hindurchgehen. Fast dämonische Kräfte, denen der Mensch, der Hitler heißt, nur die augenblickliche äußere Hülle bietet. Durch dieses Zusammentreffen des Gewöhnlichen mit dem Außerordentlichen ergibt sich jene unerträgliche Zwiespältigkeit, die man empfindet, sobald man mit Hitler in Berührung kommt." Auch andere Zeitgenossen hatten denselben Eindruck Hitlers als eines Automaten, der an- und ausgeschaltet werden konnte, als einer Hülle, die von irgendwelchen Kräften benutzt wurde.
Betrachtet man den Weg Hitlers, so kommt man nicht umhin, Fragen zu stellen:
"Ich bin 30 Jahre alt, habe von 1914 bis 1918 als Frontsoldat im Felde gestanden, bin ausgezeichnet mit EK 1. Mein Beruf ist Kaufmann, möchte aber Werberedner werden, man spricht mir diese Begabung zu."
So Hitler 1919. Ein freundlicher, kleiner Angestellter. Und eine Bestie, die man scheinbar aus- und einschalten konnte.
"Hitler gebärdete sich, als ob er hinter dem Rednerpult im Zirkus Krone stünde. Es war entsetzlich (...) er schrie und gestikulierte mit den Armen. Niemand unterbrach ihn. Er redete und redete, wie eine Schallplatte, eine oder eineinhalb Stunden hindurch, bis er absolut erschöpft war (...) als er geendet hatte und atemlos dasaß, zeigte er sich wieder als der einfache und freundliche Mann (...) Es war, als ob er in einen anderen Gang geschaltet hätte. Und es gab kein Zwischenstadium."
Die Technik dieser "Gangschaltung" hat mir mal ein Unternehmensberater erläutert: Harry Holzheu aus der Schweiz. Hatte mich sehr überrascht, denn ... es war ziemlich "esoterisch".
Es sind unheimliche Gegenden, in denen man da unterwegs ist, Gegenden und Gedankengefilde, die wir normalerweise lieber ignorieren: da geht es um Erlöser, Antichristen, Tempelritter ... und Freimaurer.
Vieles völlig verrückt ... außer die Freimaurer, die sind real. Welche Riten die in welchen Graden eigentlich feiern, was die Hochgrade noch so alles vorhaben, welche kruden Abgründe dort noch warten: wir werden es nicht erfahren.
Man redet nicht drüber, so wie wir nicht mehr über den esoterischen Dunstkreis reden - es sei denn, wir benutzen ihn, um aus allen Esoterikern Nazis zu machen.
Wir verhalten uns wie Kinder, die die Hände vor Augen halten und meinen, dadurch würde man sie nicht sehen.
Es gibt aber Menschen, die sehr seltsame religöse Wege gehen - und nie ins Fadenkreuz überzeugter Atheisten gelangen. Sie sitzen auch im Bundestag. Wir wissen aber nicht, wer es ist ... noch, wie viele es davon gibt:
http://www.extremnews.com/berichte/vermischtes/476911cd298a41e
Auf die Fragen, welche ihrer Volksvertreter der Freimaurerei huldigen und ob sich dadurch nicht Interessenskonflikte ergeben, geben sich die meisten Parteien erschreckend zugeknöpft.
Das große Geheimnis der Freimaurerei ist wahrscheinlich genau dies: Volksvertreter aller Coleur sitzen als ‚Brüder im Geiste’ einträchtig und vereint mit dem Freimaurereid in Freimaurerlogen zusammen, huldigen einer Weltanschauung, nämlich der der Freimaurerei, deren Ideale sie auch politisch einhalten müssen, während sie öffentlich in Land- und Bundestagen und wo auch immer sonst noch, gegensätzliche Meinungen zu vertreten scheinen. Und das ist das Geheimnis, das ‚Volkstheater’ das die Öffentlichkeit nicht erfahren darf, das unter allen Umständen gewahrt bleiben muss. Angesichts dessen, dass Freimaurer-Politiker wie Thomas Dehler (FDP) und Reinhold Maier (FDP) einen so hohen Stellenwert genossen und wohl auch noch geniessen, nach denen sogar Stiftungen und Parteizentralen benannt wurden, kann dies nur als weiterer ‚Beleg’ gesehen werden. Hiermit fordere ich nochmals alle Parteien auf, endlich offen zu legen, wer Freimaurer von den Abgeordneten ist. Dieses Recht hat der Bürger allemal in einer sich immer so lobenden Demokratie endlich zu erfahren, welcher Weltanschauung ihr Volksvertreter wirklich huldigen!
So der Autor des "Schwarzbuches Freimaurerei".
Das Recht, dieses zu erfahren, haben wir sicherlich.
Aber erfahren ... werden wir es trotzdem nicht.
Ebensowenig werden wir erfahren, wie es eigentlich sein konnte, das ein österreichischer Unteroffizier die deutsche Kulturnation in den Abgrund führen konnte und die bis zum Schluß (und darüber hinaus) noch begeistert jubelten.
Darüber redet man nicht.
Kein Wunder, das man uns dazu anhält, auch über das Massaker bei Oslo nicht groß zu reden.
Gewisse Themen sind fürs Volk nicht geeignet.