szmmctag

Archiv der Einträge: Juli, 2011
  • Verschwörungen und ihre Folgen.

    Jetzt haben wir sie: die Verschwörungen gab es doch. All das Gerede um paranoide Verschwörungstheoretiker war nur Ablenkung ... schade auch. Wäre schön, wenn die wirklich nur wahnsinnig gewesen wären ... aber wir es aussieht, waren sie es nicht:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/29/staatsbankrott-usa-eine-riesenverschworung/

    Und die Folgen dieser Mauscheleien? Eine Welt zerbricht.

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/28/2011-eine-welt-zerbricht-uber-hunger-bomben-und-massenmorde/#comments

    Sie zerbricht natürlich nicht nur wegen den großen Verschwörungen in den USA, sondern auch wegen merkwürdiger Bündnisse westliche Demokratien mit Organhändlern und Mörder. Da folgen wir dem Beispiel der USA, die hatten noch nie Probleme damit.

    Also ... ich find´s schade. Ich fand die Welt toll, aber wie es aussieht, waren die Sorgen der letzten zehn Jahre nicht unbegründet.

    Schade auch.

  • Norwegen, die Wahrheit und das Vorurteil

    Natürlich ist das Monster aus Norwegen kein Einzeltäter:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/25/norwegen-die-attentate-und-die-westliche-heuchelei-breivik-ist-kein-einzeltater/

    Und sehr wahrscheinlich ist das Urteil, das er einer ist, eine gewollte Vorverurteilung:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/26/11-9-2001-22-7-2011-zahlenspiele-globalisierungskritik-und-der-einzeltater/#comments

    Seltsam ... hätte man gewartet mit dem Urteil, zurückhaltend ermittelt, beobachtet, geforscht - ich hätte erstmal nicht in größere Zusammenhänge gedacht.

    Doch nun - ehrlich, selbst heute kann noch keiner wissen, was dort wirklich alles zu diesem Horror geführt hat. Es gäbe auch keine Grund, vorschnelle Urteile abzugeben - es sei denn, man will die Wahrheit beschneiden, verbiegen oder vorbestimmen.

    Wer das macht, macht sich verdächtig - in meinen Augen.

    Mir reicht erstmal die Perspektive des geistigen Mikrokosmos der Moslemhasser um zu sehen, das es erstmal ganz viel Dunst brauchte, damit so eine Pestpflanze wachsen konnte.

    Selbst wenn er nun wirklich - wider Erwarten - Einzeltäter gewesen sein sollte, vertreibt dies nicht den Dunst, die braune Stammtischwolke der Menschenfresser ... in der mit Sicherheit noch andere Gewächse blühen.

    Wollen wir hoffen, das Breivik keinen Startschuss geliefert hat ... allerdings erwarte ich genau das.

    War bei den Schul-Amokläufen auch so - und ist hier noch logischer.

    Wer wirklich an die Überfremdungshorrorbilder glaubt, die gewisse Kreise verbreiten, dem bleibt gar nichts anderes übrig, als angesichts des Rufes der Regierung und Wirtschaft nach noch mehr Einwanderern in Panik zu verfallen und sich mit Waffengewalt zur Wehr zu setzen.

    Und was macht man, um zu verhindern, das es noch mal so einen Irren gibt?

    Ganz ehrlich?

    Gar nichts.

    Aber man schaut weg, denk nicht weiter, spekuliert verharmlosend vor sich hin wie heute der Spiegel:

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,776763,00.html

    Schaut man sich Breiviks Steuererklärungen aus den vergangenen Jahren an, fällt auf, dass er schon seit 2006 kein offizielles Einkommen mehr hatte. Trotzdem explodierte sein Vermögen im Jahr 2007 von 7471 auf 631.663 Kronen - rund 81.000 Euro. Eine Erklärung dafür gibt es bislang nicht. Vielleicht hatte er sich Geld geliehen, vielleicht geerbt? Jedenfalls scheint Breivik von den Rücklagen gelebt zu haben.

    Da bekommt einer einfach mal 81000 Euro ... und man denkt sich nichts dabei.

    Stimmt. Er war ja auch ein Einzeltäter.

    Hätte man das nicht vor Ende der Ermittlungen entschieden, würde man sich vielleicht jetzt mal Gedanken machen, Förderer und Gönner suchen, die in einen "High Potential" investiert haben - erfolgreich, wie man sieht.

    So jedoch ... weiß man ja, was los ist, oder?

  • Schatten der Geschichte ... und Muster

    Momentan fällt es mir nicht leicht zu schreiben. Nicht wegen dieser Geschichte in Norwegen - ich bin mir bewußt, das hinter den Begriffen "Afghanistan","Irak" und "Libyen" tagtäglich ähnliche Massaker versteckt werden - nur die Art der Darstellung ist eine andere. Es würde mir schwer fallen, toten Norwegern ein größeres Gewicht zu geben als toten Kongolesen oder Mexikanern, die gerade mal wieder in Massen abgeschlachtet werden. Würde ich die toten Norweger höher schätzen, hätte ich einen Schritt in die Gedankenwelt des norwegischen Massenmörders getan: es würde mich aufregen, das es diesmal Herrenmenschen wie mich erwischt hat.

    Mir fällt es schwer zu schreiben, weil es Ferien sind - und eine zahlreiche Kinderschar meinen Arbeitsplatz belagert. Diese Lärmkulisse erschwert das Denken enorm.

    Trotzdem ... bekam ich ein paar Worte zusammen, weil ich mich an was erinnert habe:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/24/attentate-in-norwegen-und-andere-verschworungen/

    Wir reden ja nicht darüber, aber der Dunstkreis in dem ein Adolf Hitler groß wurde erinnert etwas an den armen Ritter Christi, der gerade Norweger abgeschlachtet hat. Dieser "Hitler" kam auch aus dem Nichts, dieses "Nichts" war auf umwabert von Freimaurerdunst.

    Das mag völlig unbedeutend sein ... und man kann sich in jenen Sphären schnell verrennen. Andererseits stößt man immer wieder auf die okkulte Wiege der NSDAP:

    http://www.zeitenschrift.com/magazin/48-drittesreich.ihtml

    Das Medium ist besessen. Wenn der Bann gebrochen ist, fällt es wieder in seine Mittelmäßigkeit zurück. Und auch bei Hitler ist es unzweifelhaft so, daß gewisse Kräfte durch ihn hindurchgehen. Fast dämonische Kräfte, denen der Mensch, der Hitler heißt, nur die augenblickliche äußere Hülle bietet. Durch dieses Zusammentreffen des Gewöhnlichen mit dem Außerordentlichen ergibt sich jene unerträgliche Zwiespältigkeit, die man empfindet, sobald man mit Hitler in Berührung kommt." Auch andere Zeitgenossen hatten denselben Eindruck Hitlers als eines Automaten, der an- und ausgeschaltet werden konnte, als einer Hülle, die von irgendwelchen Kräften benutzt wurde.

    Betrachtet man den Weg Hitlers, so kommt man nicht umhin, Fragen zu stellen:

    "Ich bin 30 Jahre alt, habe von 1914 bis 1918 als Frontsoldat im Felde gestanden, bin ausgezeichnet mit EK 1. Mein Beruf ist Kaufmann, möchte aber Werberedner werden, man spricht mir diese Begabung zu."

    So Hitler 1919. Ein freundlicher, kleiner Angestellter. Und eine Bestie, die man scheinbar aus- und einschalten konnte.

    "Hitler gebärdete sich, als ob er hinter dem Rednerpult im Zirkus Krone stünde. Es war entsetzlich (...) er schrie und gestikulierte mit den Armen. Niemand unterbrach ihn. Er redete und redete, wie eine Schallplatte, eine oder eineinhalb Stunden hindurch, bis er absolut erschöpft war (...) als er geendet hatte und atemlos dasaß, zeigte er sich wieder als der einfache und freundliche Mann (...) Es war, als ob er in einen anderen Gang geschaltet hätte. Und es gab kein Zwischenstadium."

    Die Technik dieser "Gangschaltung" hat mir mal ein Unternehmensberater erläutert: Harry Holzheu aus der Schweiz. Hatte mich sehr überrascht, denn ... es war ziemlich "esoterisch".

    Es sind unheimliche Gegenden, in denen man da unterwegs ist, Gegenden und Gedankengefilde, die wir normalerweise lieber ignorieren: da geht es um Erlöser, Antichristen, Tempelritter ... und Freimaurer.

    Vieles völlig verrückt ... außer die Freimaurer, die sind real. Welche Riten die in welchen Graden eigentlich feiern, was die Hochgrade noch so alles vorhaben, welche kruden Abgründe dort noch warten: wir werden es nicht erfahren.

    Man redet nicht drüber, so wie wir nicht mehr über den esoterischen Dunstkreis reden - es sei denn, wir benutzen ihn, um aus allen Esoterikern Nazis zu machen.

    Wir verhalten uns wie Kinder, die die Hände vor Augen halten und meinen, dadurch würde man sie nicht sehen.

    Es gibt aber Menschen, die sehr seltsame religöse Wege gehen - und nie ins Fadenkreuz überzeugter Atheisten gelangen. Sie sitzen auch im Bundestag. Wir wissen aber nicht, wer es ist ... noch, wie viele es davon gibt:

    http://www.extremnews.com/berichte/vermischtes/476911cd298a41e

    Auf die Fragen, welche ihrer Volksvertreter der Freimaurerei huldigen und ob sich dadurch nicht Interessenskonflikte ergeben, geben sich die meisten Parteien erschreckend zugeknöpft.

    Das große Geheimnis der Freimaurerei ist wahrscheinlich genau dies: Volksvertreter aller Coleur sitzen als ‚Brüder im Geiste’ einträchtig und vereint mit dem Freimaurereid in Freimaurerlogen zusammen, huldigen einer Weltanschauung, nämlich der der Freimaurerei, deren Ideale sie auch politisch einhalten müssen, während sie öffentlich in Land- und Bundestagen und wo auch immer sonst noch, gegensätzliche Meinungen zu vertreten scheinen. Und das ist das Geheimnis, das ‚Volkstheater’ das die Öffentlichkeit nicht erfahren darf, das unter allen Umständen gewahrt bleiben muss. Angesichts dessen, dass Freimaurer-Politiker wie Thomas Dehler (FDP) und Reinhold Maier (FDP) einen so hohen Stellenwert genossen und wohl auch noch geniessen, nach denen sogar Stiftungen und Parteizentralen benannt wurden, kann dies nur als weiterer ‚Beleg’ gesehen werden. Hiermit fordere ich nochmals alle Parteien auf, endlich offen zu legen, wer Freimaurer von den Abgeordneten ist. Dieses Recht hat der Bürger allemal in einer sich immer so lobenden Demokratie endlich zu erfahren, welcher Weltanschauung ihr Volksvertreter wirklich huldigen!

    So der Autor des "Schwarzbuches Freimaurerei".

    Das Recht, dieses zu erfahren, haben wir sicherlich.

    Aber erfahren ... werden wir es trotzdem nicht.

    Ebensowenig werden wir erfahren, wie es eigentlich sein konnte, das ein österreichischer Unteroffizier die deutsche Kulturnation in den Abgrund führen konnte und die bis zum Schluß (und darüber hinaus) noch begeistert jubelten.

    Darüber redet man nicht.

    Kein Wunder, das man uns dazu anhält, auch über das Massaker bei Oslo nicht groß zu reden.

    Gewisse Themen sind fürs Volk nicht geeignet.

  • Norwegen und die Ratingagenturen

    Die Gedanken, die mir angesichts der Gräueltaten des "Anders B." durch den Kopf gehen, sind sehr kontrovers. Die Tat selber überrascht nicht ... aber sie erschreckt. Sie überrascht nicht, weil die gesellschaftlichen Rahmenbedingung für eine Zunahmen solcher Wahnsinnstaten sprechen ... und da muß man nicht unbedingt den Exorzisten folgen, um das zu erwarten:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/23/massaker-in-norwegen-hintergrunde-und-schreckensmeldungen/

    Es gibt so eine kleine Meldung am Rande, die heute sicher kaum einer liest, die in die gleiche Richtung geht:

    http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/anleihen/warum-die-ratingagentur-die-usa-herabstufte/4417112.html

    „Das berührt uns im Moment eher weniger“, so Sean Egan. „Wir sind besorgt über das ungelöste Verschuldungsproblem.“ Dabei gehe es auch um die immensen Ausgaben von fast drei Billionen Dollar für die Militäreinsätze in Afghanistan, im Irak und Libyen, die Kosten für die unzureichende Lösung der Finanzkrise von nahezu zwei Billionen Dollar und der Anstieg der Ausgaben für Transferleistungen, so Egan

    Ja ... diese "Transferleistungen" an das "unwerte Leben" im eigenen Land, die stören schon viele Kreise.
    Das sich manche Menschen dann berufen fühlen, dieses "unwerte Leben", dessen Erhaltung doch so schrecklich viel Geld kostet und durch negatives Rating den ganzen Staat in Gefahr bringt, einfach mal auszulöschen, verwundert nicht.

    Es sind die Folgen einer Verrohung des Mittelstandes, die von vielen Kreisen noch nicht ernst genommen wird, die aber irgendwann irgendwo tödliche Folgen hat.

    Wer mit dem Feuer spielt ... ist irgendwann für einen Waldbrand verantwortlich.

    Mit dem Feuer spielen aber viele gerne, die sich nun fürchterlich darüber entsetzen, das ein Mensch das getan hat, was ganze Nationen gerade vorleben: sie mit Gewalt Geltung zu verschaffen.

    Faszinierend, das Exorzisten so etwas eigentlich voraussehen müßten, wenn sie Jakob Lorber folgen - nach ihm ist unsere Kultur (vor allem im Bereich des Privatfernsehens) soweit degeneriert, das man sich bald vor jedem Nachbarn in acht nehmen muss ... oder?

  • Was schenken wir Weihnachten 2011?

    Wenn es so weitergeht - Kartoffeln und Brot:

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/athen-schuert-angst-vor-globalem-schock/4408746.html

    Das Lehman-Gespenst hat einen neuen Namen: Griechenland. Der Finanzminister des Pleitestaats zieht selbst den Vergleich und zeichnet ein düsteres Szenario, sollten die EU-Partner jetzt nicht helfen.

    Das wird manche Pläne nachhaltig stören, aber die Erosion westlicher Demokratien ist de fakto schon viel weiter fortgeschritten als uns lieb ist:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/19/der-tod-des-euro-und-die-folgen-im-alltag-der-staatsstreich-des-managements-hunger-alternativlos-voraus/

    "Notstandsverwaltung" in den USA wäre eine Sondersendung auf allen Fernsehkanälen wert, Liveberichterstattung aus allen Parlamenten wäre angesagt, die Aufstellung von Bürgerwehren müßte langsam angedacht werden ... doch wir diskutieren lieber breitflächig über das Schicksal eines Unternehmers:

    http://www.tagesschau.de/ausland/murdochcameron102.html

    Für heute nun ist die Anhörung von Medienmogul Murdoch und seinem Sohn vor dem Parlamentsausschuss anberaumt. Bei Murdochs explosivem Temperament kann das spannend werden.

    Vielleicht verkündet er einfach die Notstandsverwaltung des Landes?

    Na, Hauptsache, wir haben weiter Fussball, Fernsehen und Alkohol.

  • Hungersnot in Deutschland

    Hätte ich vor zwanzig Jahren vorausgesagt, das es 2011 eine Hungersnot in Griechenland geben wird, das dort immer mehr Menschen auf der Straße von Almosen leben müssen: man hätte mich ausgelacht - ja, man hätte mich sogar richtig fertig gemacht, weil ich mit diesen Unkenrufen ja das große Projekt der europäischen Einheit in Frage gestellt hätte. Hätte man damals gewußt, was heute in den Zeitungen steht, dann hätte man diese europäische Einheit vielleicht gar nicht mehr so dringend gewollt - ebensowenig wie den Euro.

    Wenn ich nun voraussage, das wir in Deutschland bald griechische Verhältnisse haben werden, dann wird man mich ebenfalls zum Teufel wünschen. WIR HABEN AUFSCHWUNG, WIR SIND SCHLAND!!!

    Trotzdem möchte ich das einfach mal zu bedenken geben:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/17/massenarmut-und-hungersnot-in-europa-durch-finanzprodukte/

    Mir - als ganz normalen akademisch gebildeten Angestellten eines Großkonzerns - war 2001 schon klar, wohin die Reise gehen würde, meinen Arbeitskollegen und Chefs ebenfalls. Allen war klar, das Währungen wie die italienische Lira ihre Schwächen mitbringen würden ... was das ganze Projekt EU wirtschaftlich irgendwann zum Erliegen bringen wird, trotz aller theoretischen Vorteile.

    Im Wikipediaartikel zum Euro findet man diese Bedenken auch noch für die Nachwelt konserviert:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Euro#Nachteile

    Zehn Jahre später ist es dann soweit: die EU fliegt uns um die Ohren. Wir denken, das ist Zufall, Schicksal oder es wird auf keinen Fall passieren.

    Was wir vergessen ist, das es Länder gibt, die ein vitales Interesse am Ende des Euro haben:

    Ein weiterer Effekt betrifft die internationalen Rohstoffpreise und dabei insbesondere den volkswirtschaftlich bedeutsamen Erdölpreis. Öl wird nach wie vor meist in US-Dollar berechnet, und die OPEC akzeptiert seit den 1970er-Jahren sogar nur noch den US-Dollar. Innerhalb der OPEC wurde allerdings diskutiert, die Preise auf Euro umzustellen, womit auch viele Drittländer gezwungen wären, Teile ihrer Devisenreserven für Ölkäufe von US-Dollar- in Euroguthaben umzuwandeln, was äußerst negative Auswirkungen auf den US-Dollar und die US-Wirtschaft hätte, die durch den stetig weiter wachsenden Handel mit Öl stabilisiert wird.[22] Der Irak hatte seine Ölverkäufe unter Saddam Hussein im Jahre 2000 bereits gänzlich in Euro abgerechnet, was allerdings seitens der USA sofort nach deren Besetzung des Landes wieder rückgängig gemacht wurde.

    Und schon wird es wieder unheimlich. Schon dürfen wir nicht mehr darüber reden, denn Geostrategie ist so tabu wie Verschwörungstheorie. Das ist nichts für uns kleine Bürger.

    Aber Hungersnöte ... die werden wir wohl nochmal zur Stärkung des Dollars erleben dürfen, obwohl ganz viel Geld in unserem Land ist.

    Aber in Griechenland ist ja auch viel Geld: deshalb zahlen wir doch, oder?

    Warum die Griechen aber trotz der europäischen Milliarden auf der Straße leben und hungern, sollten wir nicht weiter hinterfragen: da kann einem nämlich ganz schlecht werden.

    Ich wage dann mal die Prognose, das es in Deutschland 2021 Hungersnöte geben wird: spätestens dann. Zu wild? Ich bitte euch: in der WELT wird jetzt schon ganz offen über die bettelarmen europäischen Staaten gesprochen:

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13490431/Die-Zeit-europaeischer-Luxusstaaten-ist-vorbei.html

    Und "Bettelarmut" gehört doch direkt zu "Hungersnot", oder?

    Und dann versinkt SCHLAND im Schlund der europäischen Schicksalsgemeinschaft. So einfach ist das.

    Einfach ... und grausam.

  • Internet macht schlau ... und meschugge.

    Das Netz kann helfen, Informationen aus dem Gedächtnis auszulagern. Das macht nicht dumm, sondern ermöglicht uns, Zusammenhänge zu erkennen, glauben Forscher.

    http://www.zeit.de/digital/internet/2011-07/internet-gedaechtnis

    Das erfahre ich in der Tat jeden Tag. Allerdings sind die Zusammenhänge, die man dort erkennen kann, nicht immer die, die man erkennen darf:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/16/nine-eleven-die-kultur-von-ohnmacht-und-angst-und-die-ethik-der-forderer-der-investmentbanker/

    Insofern sollte man Warnschilder aufstellen, die beim Betreten des Internets auf Gefahren hinweisen, denen man dort ausgesetzt sein könnte:

    "Achtung! Sie verlassen den Bereich der von der US-Administration tolerierten Wahrheiten! Für Risiken und Nebenwirkungen wie soziale Ächtung, Arbeitslosigkeit oder Kreditunwürdigkeit sind Sie selbst verantwortlich!".

  • Und der Führer hatte doch Recht ...

    ...könnte man fast sagen, wenn man sich dieses alte Dokument durchliest:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/15/horst-mahlers-brief-an-gerhard-schroder-vom-sieg-des-nationalsozialismus-am-ende-der-geschichte/

    Es ist ja nicht nur der drohende Krieg mit China oder die drohende Vernichtung der westlichen Zivilistion durch Bankgeschäfte (was man als extrem peinlich empfinden könnte), was einem zu dem Gedanken bringt, das hier absichtlich das Ende des zivilisierten Westens herbeigeführt wird:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/14/das-kunstliche-ende-der-westlichen-zivilisation-als-gipfel-menschlicher-blodheit/

    Was mir noch mehr Sorgen bereitet, ist die schleichende Zustimmung einer politischen Kaste zu der Philosophie des "unwerten Lebens", die selbst wieder als Kernstück des NS-Staates immer weiter in den Hintergrund gerät:

    "Unwertes Leben" war die oberste Priorität. Juden waren ein Teil des "unwerten Lebens" ... aber Zigeuner, Kommunisten, Homosexuelle, reiche Nachbarn, wirtschaftliche oder private Konkurrenten (die man schnell mal denunzieren konnten, waren die erstmal im Lager, hatten die gar keine Möglichkeit mehr, sich zu wehren) waren ebenso Teil dieser Zielgruppe wie behinderte Kinder.

    Wir marschieren heute in eine ähnliche Richtung - nur noch nicht so zackig und konsequent. Präimplantationsdiagnostik ist ein weitere Schritt in Richtung "Aktion T4": der gezielten Auslöschung von behinderten Menschen, die Gefahr sehen vor allem die Behinderten selbst:

    http://jungle-world.com/artikel/2011/28/43575.html

    Der Bundestag hat einer beschränkten Zulassung der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID) zugestimmt. Dass sich nun der gesellschaftliche Status von Behinderten verschlechtern könnte, befürchten nicht nur Behindertenverbände.

    Langsam und schleichend werden ganz neue Werte eingeführt, die ehedem schon mal da waren.

    "Der Führer hatte doch Recht ..." wird man bald sagen können. Wie er mit den Arbeitslosen umgegangen ist, mit den Linken, mit den Behinderten, mit den Zigeunern, mit dem ganzen Gesochse: das war doch schon in Ordnung, oder?

    Nur das mit den Juden ... das machen wir nicht nochmal. Da haben wir dazugelernt.

    Aber der Rest ...

    Schon gewußt, das Obama notfalls die Schuldengrenze der USA per Präsidentenerlaß anheben kann? Einfach so?

    Was soll also die ganze Panikmache der Presse, bloß weil der Kongress sich querstellt?

    Warum nur ... machen die das? Warum machen die Millionen Menschen Angst, die in Abhängigkeit von staatlichen Zahlungen leben?

    Nun ... eine naheliegende Antwort ist: um das Volk weich zu klopfen und es auf ganz neue Abschnitte der Weltgeschichte vorzubereiten.

    Ob das stimmt, wird die Geschichte zeigen.

    Erleben ... möchte ich das allerdings nicht.

  • Vernichtung der Demokratie durch ... Arbeitslosigkeit und Autobahnmaut

    "Nieder mit der Demokratie" ... das ich so etwas mal schreiben würde? Nun, ist ja nicht meine Meinung, sondern die eines Herren, den ich gerne widerlegt hätte:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/13/nieder-mit-der-demokratie/

    Nur fehlt es mir aktuell an Datenmaterial, um seine finstere düstere Sicht zu widerlegen. Eher finde ich Argumtente, die dafür sprechen, das unsere Demokratie zu einem billigen Theaterstück verkommen ist, das verkauft wird wie Coca-Cola.

    Ähnlich ist es ja mit der Arbeitslosigkeit: wer mit den paar Kröten über den Tag kommen muss, der weiß, das er sehr streng und effizient zu wirtschaften hat - der Hunger droht schneller, als man denkt. "Wirtschaften" gilt aber als Arbeit - viele lassen sich exzellent dafür bezahlen. Allen ARGE/Jobcenterabhängigen wäre also umgehend der Titel des "Mangelverwalters" oder "Effiziensoptimieres" zu verleihen.

    Andererseits sehen wir viele "Arbeitslose", die sehr gut verdienen, eine Kombination, die nach Schopenhauer direkt in den Abgrund führt:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/12/die-deutsche-bestialitatskultur-und-ihre-forderung-durch-die-kultur-der-arbeitslosigkeit/

    Insofern brauchen wir gar nicht nach dem Ende der Demokratie zu rufen - es ist schon da. Der nächste tiefe Griff in unsere Taschen wird auch schon vorbereitet:

    Die immer geleugnete Autobahnmaut wird alternativlos. Nun dürfen wir endlich Miete zahlen für die Autobahnen, die wir mit unserem eigenen Geld gebaut haben. Das ist ein neues Prinzip, das auch einen Ausblick gibt auf die Zukunft der Häuslebauer: Wie wäre es, wenn die nach zwanzig Jahren Eigennutzung auch wieder Miete zahlen für selbstgenutzten Wohnraum - diesmal an den Staat?

    Sollte ein Finanzminister für diese Idee eine Prämie vergeben - ihr wisst, wo ich wohne!

  • Europleite voraus ...

    Kann man sich kaum vorstellen, oder? Das unser System plötzlich und unerwartet den Löffel abgibt. Und trotzdem ... könnte es gerade jetzt geschehen:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/11/die-europleite/

    Vielleicht ist alles ganz harmlos ... ach nein, das glaubt wohl keiner mehr. Mehr als alle Schulden zusammen beunruhigt die Asozialität der politischen Kaste den Bürger, die Lügen, die Dementis, die Verschleierungstaktiken, das beständige Agieren gegen Gemeinwohl und Volkswirtschaft - wobei man sich allerdings nicht schämt, erstmal wieder die Diäten zu erhöhen.

    10 Euro gab´s für Kinder von Arbeitslosen zwecks Entschärfung der Sippenhaft, während sich unsere Abgeordneten ein sattes Plus von FUNFHUNDERTACHTUNDVIERZIG Euro gönnen ... in Zeiten massiver Staatsverschuldung.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,770879,00.html

    Es würde einen nicht verwundern, wenn der geheimnisumwobene Panzerdeal mit Saudi-Arabien auch wieder ein paar Politiker reich gemacht hat: eigentlich ist es nicht die Frage, ob ... sondern nur die Frage wen es bereichert hat.

    Wir wären daran gewöhnt.

    Möglicherweise haben die Bewohner der Sowjetunion auch nicht an das Ende des siebzig Jahre alten Systems geglaubt ... bis es plötzlich verkündet wurde.

    Man war einfach pleite.

    Ich kann mir schon jetzt vorstellen, wie Kanzler Steinbrück dann vor die Kameras tritt und bedrückt aber energisch das Ende Europas verkündet ... und die Tatsache, das wir ab sofort aus fiskalischen Gründen unter neuer Verwaltung stehen.

    Mal sehen, wer das Rennen macht.

    Vielleicht ja Saudi-Arabien?

  • Fussball ist doof!

    Darf man das eigentlich in Deutschland noch sagen: Fussball ist doof?

    Nun, wohl nicht im Stadion - aber auch sonst dürften wir inzwischen so dressiert sein, das man uns unsere Lieblingsablenkung madig macht. Das es in der Tat so sein könnte, das sie uns von wohlstandsbedrohenden Entwicklungen ablenkt, kommt uns gar nicht mehr ins Bewußtsein:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/10/manipulationen-der-medien-immobiliendesaster-in-deutschland-kinder-als-okonomischer-selbstmord/

    Ich denke aber, wir wissen ganz genau, welche Wahrheit hinter der Ablenkung lauert. Und wie reagieren wie gewollt: die Tiere verkriechen wir uns in unsere Höhlen und warten darauf, das der Sturm an uns vorüberzieht.

    Es gibt aber da draussen gar keinen Sturm - nur eine Bande von gerissenen skurpellosen Räubern ohne Charakter oder Moral, die unsere Ernte klauen, während wir größte Aufmerksamkeit darauf legen, das das Runde in das Eckige kommt.

    Was machen wir, wenn wir merken, das die Kornspeicher währenddessen gelehrt wurden, weil die Wächter - in unserem Falle die Medien - bei der Plünderung mitgeholfen haben?

    Wir werden dann vielleicht doch sagen: Fussball ist doof.

    Aber dann ist es zu spät.

    Bis dahin wachsen die privaten Vermögen schneller als die Volksverschuldung:

    http://www.reichtumsuhr.de/

    Und wenn die Verschuldung nicht mehr weitergeht, wird abgerechnet.

    Dann werden wir merken, das wir zuviel Zeit auf dem Sportplatz verbracht haben und zu wenig Zeit auf dem Markt und im Rathaus.

  • Der Mensch wird Fleisch

    Anfangs war das Wort. Das Wort ward Welt. Die Welt wurd´ Mensch ... und der Mensch wird jetzt Fleisch:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/09/pornographie-und-die-fortwahrende-desensibilisierung-gegen-die-demokratie-der-mensch-wird-fleisch/

    Wann es ihn in Dosen gibt, möchte ich nicht prophezeien, gebe aber zu bedenken, das genau das die Botschaft der Pornographie ist: da ist nichts weiter ausser Fleisch.

    Schon dort ist diese Botschaft weder lustig noch erbaulich ... doch wenn sie sich weiter entfaltet, dann wird es noch sehr häßlich im Lande.

    Vielleicht gibt es aber schon bald Organe in Dosen ... oder Plastikschüsseln. Da wächst gerade ein Markt heran, der Superrenditen verspricht:

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,,1975233,00.html

    Nach dem Henker der Chirurg: Hingerichteten werden in China Organe entnommen, die zum Teil zahlungskräftigen Ausländern eingesetzt werden. Von dem Transplantationsboom profitieren auch westliche Konzerne.

    Mist. Schon wieder eine dunkle Zukunft prophezeit, die schon längst Gegenwart ist.

    Da war ich wieder mal zu spät.

    "Wenn es keinen Bedarf gäbe, würde das Problem verschwinden. Jeder der sagt, das ist ethisch nicht vertretbar, muss deshalb im Umkehrschluss sagen: Ich bin bereit, Organe zu spenden."

    Also ... nehmt mein Herz - und nicht das des Gefangenen.

    Schöne Wahl, die uns die Transplantationsindustrie für die Zukunft läßt.

    Auf die Idee, das der reiche Empfänger einfach mal so sterben könnte, wie alle anderen Herzkranken auch, kommt man in diesen Kreisen gar nicht. Der Reiche muss überleben ... um jeden Preis.

    Der Mensch wird Fleisch ... wetten dass?

  • Schlachtvieh Mittelstand und die deutsche Armut

    Wer den Verdacht hat, das es einen aktuellen Anlass vor Ort gibt, der mich zu diesem Artikel inspiriert hat, der hat Recht:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/08/armut-in-deutschland-die-willkurliche-vernichtung-des-mittelstandes-und-seine-neuen-gotter/

    Ich habe einen Brief des Ortsvorstehers bekommen, in dem er uns kurz mal die Situation der Gemeindefinanzen darlegt und uns detalliert vorrechnet, wie wenig wir bekommen - auch im Vergleich zu den Städten, die selber arm zu nennen sind.

    Ich weiß nun, was die Erhöhung der Wassergebühren und Grundsteuern für manche älteren Nachbarn bedeutet: das kann durch Rentenerhöhungen nicht aufgefangen werden.

    Natürlich könnte ich jetzt auch unseren Sozialstaat dafür loben, das die Arbeitslosen bei uns nicht verhungern und vor solchen Attacken noch geschützt sind - ich jedoch sehe nur einen gierigen Moloch, der von einem Opfer zum Nächsten wandert, einen Moloch, der mehr Tentakel hat als ein Tausendfüssler Beine und sich an allen Ecken und Enden systematisch entfaltet.

    Ein Beispiel.

    Was bitte schön hat ein Dieter Bohlen geleistet, das 120 Millionen Euro wert ist?

    http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/Das-verdienen-unsere-Promis_bid_29639.html

    Nun ... er leistet etwas. Etwas Großes: er gibt den Normalbürger der Lächerlichkeit preis, verweist ihn auf seinen Platz auf dem Fussboden, wo er dankbar nach Essensresten wühlen darf.

    So etwas hat halt seinen Preis ... und es ist auch diesen Preis wert.

    Sinn machen solche Entwicklungen, wenn man sie in einem größeren Rahmen betrachtet:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/07/armutsproduzent-deutschland-das-verraterland-der-menschenrechte/#comments

    Irgendwann kollidiert die Plünderkultur mit der Erklärung der allgemeinen Menschenrechte ... und vielleicht sind es ja gerade die Entwicklungsländer, die am Ehesten sehen, wenn in den Industriestaaten etwas aus dem Ruder läuft.

    Von Außen sieht man oft genauer, woran ein System krankt, von dort aus werden seine Auswüchse bizarrer ... und man erkennt besser den politischen Willen hinter der Entwicklung: die bewusste und gezielte Produktion von Armut.

    Wer mit der Armut nicht klar kommt, kann sich ja bei "Poptitan" Bohlen für eine Karriere als Sangesnudel bewerben.

    Wer davor Angst hat, soll halt zahlen oder ... sterben.

    Letzteres werden wohl unsere Witwen tun, weil sie die neuen Gebühren nicht mehr zahlen können. Aber dafür bleibt genug Geld für Poptitanen übrig, mit dem diese dann ordentlich angeben können.

    Der Mittelstand wird Schlachtvieh ... und ist dankbar dafür - oder?

  • Deutschland als Diktatur der Asozialen

    Es ist schön da, wo ich wohne. Kaum Menschen in der Nähe, der Garten gibt viel Frucht, das Tal liegt abseits der großen, der kleinen und der ganz kleinen Straßen, Durchgangsverkehr ist uns unbekannt ... die einzige Straße im Dorf versickert irgendwann im Wald.

    Ein wenig merkt man hier, wie das Leben früher mal gewesen ist.

    Vom Rest der Welt, seinen Krisen, seinen rekordartigen Waffenkäufen, seinen Kinderpornos, seinen Wirtschaftsbetrügereien merkt man hier nicht viel ... ausser, das in den letzten Jahren alle Immobilien (zu Rekordpreisen) von Holländern gekauft worden sind.

    Deutsche haben kein Geld mehr.

    Das die kein Geld mehr haben, merkt auch die UN:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/06/skandal-deutschlands-kinder-hungern-land-wird-immer-asozialer-sagt-un/

    Was die UN uns nicht sagt, ist, was diese Nachricht für eine Konsequenz hinsichtlich der Beurteilung unseres politischen Systems beinhaltet.

    Wir in unserem Tal wüssten das zu beurteilen. Gäbe es hier Eltern, die ihre Kinder hungern lassen oder mit der Devise "jetzt sucht euch selber was zu essen" durchs Dorf schicken, dann würden wir ein präsises Wort
    dafür haben: ASOZIAL.

    Wir wüßten auch, wie wir das politische System innerhalb der Familie nennen würden. Das Wort Demokratie wäre da ganz weit weg.

    Übertrage ich nun unsere dörflichen Werte auf die bundesdeutsche Politik, so bekomme ich Sätze, die den politischen Alltag mit seinen nervigen Erscheinungen hinreichend erklären ... nur hinreichend, nicht erschöpfend, wohlgemerkt:

    Deutschland ist eine Diktatur von A

    Sicher, das Land ist reich. Das Land ist auch erfolgreich.

    Aber es läßt seine Kinder hungern ... selbst nach mehrmaliger Mahnung durch die UN.

    Damit kommen wir so langsam in die Liga von Nordkorea und Somalia. Über die regen wir uns aber auf, weil die anders könnten als sie tun.

    Bei uns ist das alles einfach alternativlos.

    Das behauptet jedenfalls die Regierung.

    Wir im Dorf wüssten da auch Lösungen. Ganz viele. Wir sind aber auch keine Politiker ... und wir haben die Probleme auch nicht. Unser Dorf ist Schlafdorf für Reiche, hier patroulliert die Polizei mehrmals täglich und schaut nach den Villen am Hang.

    Die Armut ist überall irgendwie da draußen ... und das Verhältnis zum Reichtum ist hier ein Anderes. Einer der reichsten Menschen im Dorf wurde von einem Besucher mal verdächtigt, der "Rasenkanten-Asi" zu sein, weil er im abgeschabten Blaumann rasenmähend durchs Dorf schlich.

    Er mag halt seinen Besitz, 50% der Dorffläche gehören ihm - samt der Häuser darauf. Er ist den ganze Tag unterwegs und pflegt das Dorfbild.

    Wären die anderen Millionäre im Land ebenso drauf ... das Land würde anders aussehen.

    Die meisten der anderen Millionäre haben aber auch keinen echten Besitz: sie haben Ansprüche, die auf virtuellen Werten beruhen ... und in dieser realen Anspruchskultur ist kein Platz für Kinder, Essen ... oder Rasen.

    Wenn ich jetzt daran denke, das wir gerade jedes Jahr mehr Typen dieser Art produzieren ... dann bin ich froh, das ich nicht da draussen leben muss - aber ich mache mir Sorgen um meine Kinder ... nicht nur wegen der Kinderpornoindustrie, deren Geld nicht aus Arbeitslosenhaushalten stammt.

    Da gibt es - wie wir ja jetzt wissen - noch nicht mal genug Geld für das Essen der Kinder.

  • Wer gegen Hartz ist, ist ein Nazi - bezahlt von ...

    Bald wird es soweit sein: wenn die Unterwanderung sozialer Positionen weiter so voranschreitet, werden irgendwann mal alle, die Sozialkritik üben, in der rechten Ecke landen:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/05/die-braune-pest-im-internet-ihre-dienstbarkeit-fur-den-neoliberalismus-und-die-revolution-des-christian-wulff/#comments

    Dabei ... kann man mit Rechtsradikalen gut leben. Man muß mit ihnen leben können - in einer Demokratie. Es sind auch nur Menschen - jedenfalls viele von ihnen. Manche wissen gar nicht, was sie da tun. Andere rennen schönen Träumen nach, Träumen einer heilen vergangenen Welt, deren Erfüllung sie sich vom Führer erhoffen. Es gibt viele Blickwinkel, aus denen extrem rechte Vorstellungen verständlich werden.

    Demokraten müssen jederzeit bereit sein, auch hier die Auseinandersetzung zu führen. Das muss man ertragen können - oder man muss letztlich die Lagerlösung in Erwägung ziehen.

    Was man nicht ertragen braucht, sind die schleimigen, schmierigen Schleicher, die sich vollmundig als edle Helden präsentieren um drummdreist unwissende Mitläufer zu rekrutieren - eine Strategie, die so dumm wie lästig ist.

    Dumm, weil die Mitläufer irgendwann sauer werden, wenn sie merken, welchen dreckigen Karren sie da bewegen sollen - lästig, weil diese Strategie jede Art von sozialer Bewegung verseucht wie Leichenteile Brunnen vergiften.

    Kurzum: die Schleich- und Heimlichnazis sind Kollegen, auf die ich so gar nicht kann ... und wo ich auch ganz schnell auf ganz andere Gedanken komme, denn diese Hinterrücksmasche entspringt im Prinzip erstmal nicht dem Grundgedanken germanischen Heldentums, sondern eher dem Geist finsterer Attentäterei.

    Was sie bewirken ist ... irgendwann ist jeder Zug verseucht, auf den sie mit ihren wirren Wahnphantasien springen.

    Verschwörungstheorien?

    Nazi.

    Regionalwirtschafter?

    Nazi.

    Gegen Harzt?

    Nazi.

    Und wenn man sich dann fragt: wem könnte das wohl nützen? - kann man sich schnell vorstellen, woher der Scheck jeden Monat kommt, mit dem die Gülle finanziert wird.

    Beweisen kann mans nicht ... aber sich denken schon.

  • Maschmeyer und der deutsche Affe

    Es ist nur eine kleine Sequenz in einem Film ... aber trotzdem aufschlussreich:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/03/deutsche-ein-volk-von-herzlosen-affen-ohne-raum-in-einer-bananenrepublik/

    Das sind "wir" für "die".

    Affen. Und Hamster.

    Dick, dumm, faul und gefrässig.

    Und sie haben Recht, denn ... wären wir nicht so, wären wir ja beim AWD gewesen, hätten ein Vermögen gemacht und wären Freunde von Kanzlern und Präsidenten. Da wir das nicht sind, da wir das Geld, das auf der Straße lag, nicht haben wollten, den Ruf des Schicksals zu Ruhm und Reichtum ignorierten und keine Anlageberater geworden sind, müssen wir uns zu den Affen zählen, die auf der Hut vor den Beratern sein müssen.

    Viele sind bei Hartz IV gelandet, weil sie dem Rat der Berater gefolgt sind, andere sind auf dem alternativlosen Weg in die bittere Altersarmut. Selbst Schuld.

    Wären wir keine Affen - wir würden uns aufregen, das Menschen mit solchen Geschäftsmethoden Freunde in höchsten politischen und gesellschaftlichen Kreisen haben.

    Da wir aber Affen sind .... geschieht uns das wohl zurecht, oder?

  • Die Zukunft ist ... Mensch als Schlachtvieh

    Heute mal wieder ganz schwarz gemalt:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/02/2011-das-jahr-der-machtergreifung-griechenland-wird-kolonie-die-welt-faschistisch/

    Aber nur weil es schwarz ist ... ist es nicht unrealistisch.

    Es gibt Menschen,die so denken. Ganz offiziell, das denke ich mir ja nicht aus. Der Professor, der Organspenden als Einnahmequelle für Arbeitslose propagiert, ist ansonsten ein honoriger Mensch:

    http://www.trend.infopartisan.net/trd0311/t600311.html

    Zur Person: Peter Oberender, Volkswirt, geb. 14.6.1941 in Nürnberg, ist nicht irgendwer. Er ist aktuell noch Direktor der "Forschungsstelle für Sozialrecht und Gesundheitsökonomie" an der Universität Bayreuth, Direktor des "Instituts für angewandte Gesundheitsökonomie" (IaG) sowie Inhaber und Seniorpartner der Unternehmensberatung "Oberender & Partner", eines auf Gesundheitsökonomie und Krankenhausmanagement spezialisierten Beratungsunternehmens, und er ist Mitherausgeber der Zeitschrift ORDO. Außerdem war Peter Oberender Mitglied des Wissenschaftsrates, in dessen Arbeitsgruppe "Public Private Partnership in der Hochschulmedizin" er immer noch Vorsitzender ist. Er ist auch Mitglied der Bayerischen Bioethik-Kommission, stellvertretender Vorsitzender des Bundesschiedsamtes für die vertragsärztliche Versorgung und Vorsitzender des Bundesschiedsamtes für die zahntechnische Versorgung.

    Das ist ein Mann mit Macht und Einfluss, ein Leistungsträger, eine tragende Säule unserer Gesellschaft.

    Er ist halt nur für die Organentnahme am lebenden Menschen, was aktuell wieder große Wellen schlägt:

    http://www.freitag.de/politik/1110-entnahme-am-lebenden-menschen

    Das wird aber nicht nur für Arbeitslose Konsequenzen haben ... auch moralisch gibt es da ein Problem:

    Wirklich dramatisch ist, dass das im Zusammenhang mit Organspende hoch gehaltene Selbstbestimmungsrecht mittlerweile geradezu ad absurdum geführt wird. Denn sowohl die Widerspruchsregelung als auch die Frage nach der Organspendebereitschaft stellt per se eine Nötigung zur Organspende dar. Wer sich dagegen entscheidet, fällt quasi aus der „Leben schenkenden“ Sozialgemeinschaft.

    Wer da nicht sofort freiwillig mitspendet, ist ein Feind des Volkskörpers, ein Sozialschmarotzer, ein Asozialer.

    Wieso man mitlerweile so viele Organe braucht?

    Organversagen in Folge von Übergewicht, Drogen- und Medikamentenmissbrauch nehmen ebenso zu wie die Retransplantationsrate, wenn das Organ erneut versagt. Ärzte klagen vermehrt über die mangelnde Disziplin transplantierter Patienten.

    Wir brauchen Organe, um die Lebensgewohnheiten von Leistungsträgern auszugleichen?

    Dann habe ich keine Fragen mehr bezüglich der aktuellen Diskussion. Wer gewohnt ist, gesunde Firmen und gesunde Volkswirtschaften auszuschlachten, der macht auch vor dem Körper seines Mitmenschen nicht halt ... was man eigentlich schon durch die Einführung von Leiharbeit und Hartz IV bewiesen hat.

    Und somit ... habe ich eigentlich nicht schwarz gemalt. Ich habe nur ... mit groben Strichen eine realistische Skizze der Zukunft gezeichnet. Einer denkbaren, möglichen ...und immer wahrscheinlicheren Zukunft.

    Schön ist die nicht - aber das muss nicht immer am Zeichner liegen. Manchmal ... ist es auch das Modell, das hässlich ist.

  • Griechenland? Herr Ober, die Rechnung bitte.

    Es war ein unglaublich spannendes Drama: wir haben Griechenland gerettet. War das toll - vor allem weil sich ja die Banken ganz dick an der Rettung beteiligen.

    Ganz dick?

    Ha ha ha.

    Wer die Rechnung zahlen wird? Der Steuerzahler. Der Spiegel erwähnt das heute nebenbei.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,771869,00.html

    Die Bundesregierung will sich 2012 weniger Geld leihen. Doch ab 2013 soll die Kreditaufnahme nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen höher ausfallen als bisher geplant. Grund sind Verpflichtungen Deutschlands bei der Euro-Rettung.

    Wie überraschend. Damit haben wir aber jetzt wirklich nicht gerechnet, oder?

    Warum um Zuge der Rettung griechische Geheimpolizisten Schäden an Mülltonnen im Werte von 580000 Euro angerichtet haben, ist auch klar:

    Man will den Griechen an sich als Monster darstellen. Wenn bald die ersten Hungertoten auf der Straße liegen, soll der Deutsche denken: DIE HABEN DAS VERDIENT, DIESE MÜLLTONNENSCHLÄCHTER!

    Da ist der Deutsche dann beruhigt. So funktioniert Umerziehung:

    http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/07/01/widerstand-ist-zwecklos-uber-umerziehung-und-gestohlene-wirklichkeiten/

    Dem Handelsblatt ist die Griechenlandrettung schon gar keinen großen Artikel mehr wert, man berichtet lieber über Ackermann, Emerging Markets und Strauß-Kahn. Selbst auf den zweiten und dritten Blick ist die Rettung für die Wirtschaft schon mehr als Geschichte.

    Ein Medienhype.

    Jetzt noch die Flughäfen, Seehäfen, Inseln und Wasserwerke billig aufkaufen und der nächste Urlaub ist sicher und der Porzellanbuggati rückt in greifbare Nähe: so etwas brauchte die Welt schon lange, dafür lohnt sich die Vernichtung ganzer Volkswirtschaften.

    Aber keine Sorge: wir übernehmen schon die Rechnung. Wie ich erfahre, hat sich die Wirtschaft aktuell Spanien zum Ausschlachten vorgenommen.

    Das ist noch nicht so ein Drama wie Griechenland ... aber bald.

    Wir sollten schon mal was dafür zurücklegen. Spanien wird dicker als Griechenland.

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