Also ... es gibt rund 240000 Beschäftigte im Bankenwesen. Öffentliche und private Banken.

Die haben einen Rettungsschirm von 480 Milliarden Euro, von den vielleicht nur 52 Milliarden Euro gebraucht werden.

Macht einen Rettungschirm von zwei Millionen Euro pro Arbeitsplatz, von denen vielleicht aber nur 200000 Euro pro Platz gebraucht werden - mal grob gepeilt.

Wäre das ein Hartz IV-Platz, so würde die Erhöhung von 5 Euro im Monat zur Lebensrettung in 40000 Monaten oder 3333,33 Jahren die Höhe erreichen, die ein Bankenplatz den Steuerzahler zusätzlich kostet. Geht man von zwanzig Jahren Bezugsdauer Hartz IV aus, sind das satte 1200 Euro, die das Globalisierungsopfer an zusätzlichen Kosten bis 2031 insgesamt verursacht.

22,5 Millionen kostet die Hartz - Erhöhung zusätzlich jeden Monat. 2311 Monate könnte man die Erhöhung zahlen, anstatt die Bankenrettung durchzuziehen. Das sind 192 Jahre. Wird der Rettungsschirm voll in Anspruch genommen, sind es 1920 Jahre.

http://wirtschaft.t-online.de/bankenrettung-kostet-steuerzahler-bis-zu-52-milliarden-euro/id_42402780/index

Die Rettung von Deutschlands Banken in der Finanzkrise könnte die Steuerzahler einer Studie zufolge bis zu 52 Milliarden Euro kosten. Im günstigsten Fall entstünden Kosten von lediglich 34 Milliarden Euro, teilte die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Berlin mit. Pro Einwohner Deutschlands bedeute dies eine Kostenbelastung zwischen 417 und 632 Euro.

Seinen Anteil an der Bankenrettung hat der Hartz-Abhängige durch seine Erhöhung in 83 Jahren abgetragen.
Da ist er schon tot, hat aber seinen Beitrag geleistet - im Jahre 2094.

Der Hartz-Abhängige würde seine 60 Euro/Jahr voll in den Konsum stecken. Die 200000 Euro im Bankenarbeitsplatz sichern die nächste Krise, die 2015 kommen soll.

http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2011/02/07/zukunftsprognose-armut-und-weltwirtschaftskrise-2015/

Ich denke ... bei dem Bankenrettungsschirm war man sich schnell einig. 52 Milliarden Euro sind ja auch nichts.

Aber fünf Euro für Bankeropfer ... da kommt man nicht zusammen.

Man kann es schlecht umlegen, das eine ist eine Dauerzahlung, das andere - vielleicht - eine Einmalzahlung.

Vergleiche ich aber die Entscheidungsschnelligkeit, dann würde ich sagen: Banker sind dem Politiker tausendmal lieber als ihre Opfer.

Ein Rückblick ins Wahljahr läßt erahnen, warum das so ist:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/banken-spenden-viel-geld-an-die-cdu-und-fdp3998.php

In diesem Wahljahr sind Unternehmen und Banken besonders spendabel. Gerade die CDU sowie die FDP profitieren von den horrenden Spendeneinnahmen der Banken und Unternehmen. Schließlich soll bei der Bundestagswahl auch alles glatt laufen. Zwischen den Monaten Januar und Juli 2009 hat allein die CDU rund 1,1 Millionen Euro an Spendengeldern eingesammelt. Im Jahre 2008 waren es im Vergleich rund 200.000 Euro weniger. Die FDP hat bereits in den ersten 7 Monaten allein 500.000 Euro an Spendengeldern eingenommen. Das ist hoch gerechnet etwa drei mal soviel als noch im Vorjahr 2008.

Für die jährlichen Kosten der Hartz IV-Erhöhung (60 Euro mal 4,5 Millionen) = 270 000 000 Euro könnte man gerade mal 1350 Bankerarbeitsplätze retten - vielleicht noch nicht mal für ein Jahr.

Banker-Boni .... hier mal London ... für ein Jahr: 7120 Millionen Euro.

http://www.schwaebische.de/wirtschaft/aktuell/wirtschaft-aktuelle-nachrichten_artikel,-Milliarden-Boni-fuer-Londoner-Banker-_arid,5026661.html

Damit könnte man die Hartz IV - Erhöhung über 26 Jahre lang bezahlen ... oder die Bankenarbeitsplätze in Deutschland selber retten - NUR von den BONUSZAHLUNGEN. Gehalt gibt es ja noch Extra.

Noch Fragen zum System?