Wie nennt man ein Land, das Alte, Kranke, Kinder und Arbeitslose nicht im Regen stehen läßt? Richtig, man nennt dieses Land einen Sozialstaat. Wir haben als Menschheit jahrtausendelang an einer solchen Lösung gearbeitet. Zuvor waren Alte, Kranke, Kinder und Arbeitslose rechtsloser biologischer Sondermüll ... und das Dritte Reich in Deutschland hat bewiesen, das auch die Zivilisation unter dem Zeichen der Wirtschaftlichkeit zur vollkommen dekadenten Unmenschlichkeit bereit ist.....wenn es der Rendite dient.
Man darf dabei nicht vergessen, das der "Holocaust" einen höchst interessanten Nebeneffekt hatte: die Reichtümer der deutschen Juden fielen wie aus heiterem Himmel dem Regime und seinen Bonzen in die Hände.
Das ist heutzutage genauso, nur heutzutage sind wir in dieser Hinsicht alle Juden und weil wir Alte, Kranke, Kinder und Arbeitslose hilflos im Regen stehen lassen, nennt man das Land zurecht asozial.
Nun wird das manchen Krakeeler, der seine politische Bildung gerne aus der "Sportschau" und der "Lindenstraße" bezieht verwundern und vielleicht auch erzürnen, erst recht, wenn er selber zu dem Bonzengeflecht und seinen Auswüchsen zählt.
Doch schauen wir uns die asozialen Elemente dieses Landes doch einfach mal im Detail an:
Hohe Sozialabgaben bremsen nach Einschätzung der OECD die Beschäftigung in Deutschland. Die Sozialsysteme sollten daher stärker über Steuern etwa auf Konsum und Grundbesitz finanziert werden, erklärte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Dienstag in Paris.
Steuern auf Grundbesitz ... das geht im Vierten Reich aber gar nicht. Lieber nimmt man von den Armen:
"Besonders weit über dem OECD-Mittel liegt die Belastung bei alleinstehenden Geringverdienern und Alleinerziehenden", schreibt die OECD. Wer nur zwei Drittel des Durchschnittslohnes kassiert und alleine zwei Kinder durchbringen muss, bei dem summierten sich Steuern und Abgaben 2009 auf 31,3 Prozent der Arbeitskosten. Im OECD-Durchschnitt waren es 16,9 Prozent.
Der Anteil der Sozialabgaben an den Staatseinnahmen ist mit 13,3 Prozent höher als im OECD-Mittel mit neun Prozent.
Wer gar nichts hat außer ganz viel Arbeit, dem kann man auch noch den letzten Groschen nehmen, wer aber ein Hotel hat, dem wird gegeben werden.
Das hat die FDP schon vorgemacht. Insofern haben wir wieder das Zwei-Klassen-System in Deutschland, auf der einen Seite waren früher die Arier auf der anderen Seite die Juden - heute sind es Deutsche mit Hotel gegen Deutsche ohne Hotel ... das hat die FDP schon mal vorgemacht. Das Problem ist: die Leute mit Hotel tragen keine Uniformen. Die tauchen auf einmal aus dem Nichts auf - wie Joschka Fischer und Gerhard Schröder - und greifen ganz schnell noch mehr Kapital von den neuen Juden (DOH ... Deutsche ohne Hotel) ab.
Und selbst wenn sie noch kein Hotel haben, so hoffen sie doch durch ihre Lumpentaten in die Kaste jener Deutschen mit Hotel aufgenommen zu werden - eine Rechnung, die meistens aufgeht. Das ist anders als früher, heutzutage können besonders asoziale Juden (also DOH´s) Arier werden.
Hat jetzt aber einer wirklich gar kein Hotel und absolut keine Lust darauf, sein Leben für den Erwerb eines Hotels aufzuopfern, so droht ihm gesetzlich verfügte Armut und Ausgrenzung. Ja, auch so etwas kann man mit gutem Recht asozial nennen:
http://www.br-online.de/aktuell/hartz-awo-untersuchung-ID1273579974709.xml
Gut fünf Jahre nach der Einführung von Hartz IV sieht die Arbeiterwohlfahrt (AWO) die Ziele der Grundsicherung weitgehend verfehlt. Hartz IV bedeute gesellschaftlichen Abstieg und Ausgrenzung.
Von wegen "Aktivierung zur Arbeit". Erstmal ist für die Meisten gar keine Arbeit da und ihre Bewerbungen laufen hundertfach ins Leere. Dann kriegt man als medial verseuchter "Hartzi" keine Arbeit, keine Wohnung, keine Freundin/keinen Freund und von den Nachbarn auch noch böse Blicke wegen Alkoholismus, Sexsucht und Kindesmißhandlung. Kurzum ... erst schmeißt einen der Hotelbesitzer ´raus und dann wird man dafür auch noch bestraft. "Wer sich vergewaltigen läßt, der wird erschossen" ... folgt dem gleichen Prinzip.
Hartz IV werde oftmals als Bedrohung empfunden, da es in der Bevölkerung für Armut und Diskriminierung stehe. Beyer rief daher die Bundesregierung dazu auf, Hartz IV weiterzuentwickeln. Als neuer Grundsatz solle "belohnen statt strafen" gelten. Zugleich mahnte der AWO-Landeschef höhere Regelsätze an. Beyer schlug vor, sie um ein Viertel anzuheben
Es ist toll, das fünf Jahre nach Hartz IV Motivationsgrundsätze der achtziger Jahre endlich auch die bundesdeutsche Realität erreicht haben. Motivation erfolgt sinnvollerweise durch Belohnung, nicht durch Bestrafung. Dazu gibt es umfangreiche Studien. Aber ... wir wollen je nicht motivieren, wir wollen jeden für die Tatsache bestrafen, das seine Ahnen nicht genug Geld für ein Hotel zusammengekratzt haben - immerhin war zum Beispiel 1933-1945 genug Gelegenheit, sich eins unter den Nagel zu reißen.
Nun, wir haben ja alle bis jetzt gespart und den Gürtel enger geschnallt, soweit enger geschnallt, das er auch als Armband Verwendung finden konnte. Erst für die deutsche Einheit, dann für Europa, dann für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, jetzt für das Versagen der deutschen Wirtschaft und für die Spekulationen der Deutschen mit Hotel gegen die Deutschen ohne Hotel....denn darauf läuft es national isoliert betrachtet letztendlich hinaus. Hartz-IV-Abhängige haben nämlich nicht genug Kapital übrig, um
noch gegen Währungen und Länder zu spekulieren. Bei Deutschen mit Hotel sieht das schon ganz anders aus, da lechzt man nach Rendite.
Und wenn die Rendite nicht kommt: kein Problem. Es gibt ja noch die EU. Die subventioniert gerne jeden Schwachsinn, Hauptsache, das Geld geht ´raus. Nochmal was aus Brüssel? Bitte schön:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,693672,00.html
Weil Brüssel zahlt, aber nicht kontrolliert, schreckt dort auch niemand auf, wenn bekannt wird, dass 60.000 Euro aus EU-Mitteln, die der Landwirtschaft helfen sollen, an einen schwedischen Akkordeon-Club gingen, 30.000 Euro an einen dänischen Billard-Club, 160.000 Euro an einen holländischen Eislauf- und 350.000 Euro an einen Fußballverein. Formal ging dabei vermutlich alles korrekt zu, gegenteilige Belege gibt es nicht. Aber genau weiß es in der EU-Verwaltung eben niemand. Und es will auch niemand wissen.
Wieviel von dem Geld, das jetzt nach Brüssel wandert, landet wohl letztendlich in den Taschen von Deutschen mit Hotel? Und wieviel davon verbessert die Lebensqualität der Bürger, die mit ihrer Arbeit den Reichtum ermöglichen? Ich verrate da jetzt mal nichts ... da soll sich mal jeder seine eigene Meinung bilden. Soviel sei aber fairerhalber gesagt: manch´ ein findiger Mensch wird am Ende ein Hotel haben, der vorher keins hatte. Sozial würde ich das trotzdem nicht nennen.
Was ich noch verraten möchte, ist der nächste Schritt der Ratingmafia gegen den Euro:
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-05/16865157-moody-s-verdirbt-die-party-009.htm
Die Ratingagentur Moody's hat mitten im Jubel über das Rettungspaket für angeschlagene Euro-Länder eine weitere Abstufung von Portugal und Griechenland in Aussicht gestellt. Portugal werde wahrscheinlich auf das Niveau "AA3" herabgestuft, teilte Moody's mit. Möglich sei auch eine Abstufung auf "A1". Das Rating Griechenlands werde wahrscheinlich unterhalb des Investment-Niveaus gesenkt. Mit der Ankündigung reagierte Moody's auf Marktspekulationen.
Bei S&P hat Griechenland bereits Junk-Status.
Damit wäre der Effekt von 750 Milliarden Euro schon mal ... fort.
Und wer immer noch an die Unabhängigkeit dieser Agenturen glaubt, der erkläre mir bitte dies:
Die USA haben bei den Ratingagenturen die Bestwertung "AAA". Und das bei einer Gesamtverschuldung von 13 Billionen Dollar und einer Neuverschuldung von 1,4 Billionen Dollar.
Der Anleihe-Spezialist Johannes Führ sagt es in einem Interview mit der deutschen Wirtschaftswoche klipp und klar: "Das Top-Rating der USA ist ein Witz." Auf die Fragen von Anlegern, die aus dem Euro wollen, antwortet er: "Der Dollar ist keine Alternative. Die Staatsverschuldung der USA steigt schneller als die von Griechenland."
Es sei denn natürlich ... der Euro scheitert kolossal. Und da gibt man sich derzeit ja auf Seiten der Weltbürger mit Hotel große Mühe. Deutsche mit Hotel beteiligen sich finanziell sicher auch daran. Es winkt ja eine Mordsrendite.
Wißt ihr Deutschen ohne Hotel eigentlich, was euer größter Nachteil in dem Spiel ist?
Ihr seid auch ohne Kokain glücklich.....und reagiert deshalb oft zu spät oder gar nicht, weil ihr noch mit den Kindern zum Spielplatz wollt, für den Verein noch neue Trikots besorgt und der alten Oma von Gegenüber umsonst beim Umzug in die billigere Wohung geholfen habt.
Deutschen mit Hotel würde so etwas nicht passieren, die haben keine Zeit für solchen Unfug, sei müssen sich um Fördergelder kümmern und das ist kompliziert, so kompliziert, das selbst Griechenland auf 20 Milliarden Gratis-Euro verzichten mußte:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,693672,00.html
Aber die griechische Verwaltung ist einfach nicht in der Lage, die formalen Voraussetzungen für den Abruf einer so gewaltigen Geldmenge zu erfüllen. Tausende von konkreten Projekten wären nötig, die gibt es aber nicht. Es gibt auch keine Fachleute, die Projekte in der Menge und Größe erarbeiten könnten. Die bereitliegende Milliardensumme übersteigt einfach die Ausgabemöglichkeiten der Empfänger.
Sehr ihr ... und das könnte den Deutschen mit Hotel eben nicht passieren. Die Sucht, möglichst ohne viel Arbeit ganz viel Geld zu machen ist ihnen sehr wichtig. Deshalb kriegen sie Fördergelder .... und die Griechen eben nicht.
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