ACHTUNG! Aus aktuellem Anlaß unterbricht die Redaktion des Eifelphilosophen ihr Programm. Wie uns eben bekannt wurde, droht der Bundesrepublik Deutschland eine schlimme Gefahr, die die Bedrohung durch Schweinegrippe und Aschewolken weit in den Schatten stellt.

Einst dachten wir, wir könnten die DDR einfach aufkaufen, ausschlachten und den Rest der ARGE anvertrauen und alles wäre gut. Immerhin brauchte Helmut Kohl die Hauptstadt Berlin für seine Großmachtträume, die anderen Lumpen wollten das ebenfalls ... da mußte man das Umland eben auch mit in Kauf nehmen. Man hat ja an der Ausschlachtung auch gut verdient, viel DDR-Vermögen ist ja auch in die Kassen der Parteien geflossen (wir berichteten).

Jetzt jedoch zeigt sich eine tödliche Gefahr: die OSSIFIZIERUNG!

Nun, sehen wir uns erstmal die Symptome an. Besonders schlimm ist die Bundeswehr infiziert:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7292751/Die-Misere-der-ossifizierten-Unterschichtenarmee.html

Die Misere der ossifizierten Unterschichtenarmee

Die Tatsache, dass die Bundeswehr (auch die Polizei) ihr Personal überproportional aus Ostdeutschland und den Unterschichten bezieht (beides häufig, doch nicht immer identisch), ist deshalb ein Krisensymptom unserer Gesellschaft.

Ein paar westdeutsche Unterschichtler sind auch dabei, aber die fallen wohl nicht weiter ins Gewicht.

Schon früher (August 2009) hat der Autor - ein Professor Wolfssohn - beklagt, das die Unterschichtenossis in der Armee ständig zunehmen:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article4368744/Die-Bundeswehr-ist-eine-Unterschichtenarmee.html

Tatsächlich stammen circa 35 Prozent der Bundeswehrangehörigen aus den neuen Ländern. Deren Anteil beträgt aber nur etwa 20 Prozent der Bundesbürger. Dieses Faktum untermauert die These, dass die Bundeswehr auf dem Weg ist, eine Unterschichtenarmee zu werden.

Und die sind nicht nur für die BRD sondern auch für die Nato als Solche sehr gefährlich, weil der Ossi halt ist wie er ist:

Tatsache ist: Eine antiwestliche Grundhaltung gehört in den neuen Ländern mehr als in den alten zum dort politisch korrekten Grundton. Angesichts der demografischen und geografischen „Ossifizierung“ der Bundeswehr wackelt hier der altbundesdeutsche Westpfeiler ideologisch.

Na, da wissen wir doch, wohin der Hase läuft, oder?

In Afghanistan läuft ja nicht alles so schön rund. Gestern las ich im Vorbeigehen eine Schlagzeile der TAZ, das ca. 45 Brücken ca 2400 tote Zivilisten gekostet haben....so in der Art. Eine konkrete Zahl an toten Zivilisten läßt sich schwer ermitteln, denn: das bleibt ein Geheimnis. Ein Staatsgeheimnis:

http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Afghanistan/tote4.html

Die Zahl der Kriegstoten in Afghanistan gilt offensichtlich als geheime Verschlußsache. Wie die britische Zeitung The Sun am Mittwoch (4. Feb.) berichtete, wurde am Hindukusch ein Offizier Ihrer Majestät wegen mutmaßlichen Verstoßes gegen das Dienstgeheimnis festgenommen. Das »Verbrechen« des Briten Owen McNally: Er soll vertrauliche Informationen über die Zahl der von NATO-Truppen getöteten Zivilisten in Afghanistan weitergegeben haben – nicht an die Taliban, sondern an eine befreundete Mitarbeiterin einer Menschenrechtsorganisation. Der Mann wurde inzwischen nach Großbritannien ausgeflogen und wird dort von Scottland Yard verhört. Bei einer Verurteilung drohen dem 48jährigen bis zu 14 Jahre Haft.

Man merkt: wir leben in einer westlichen Demokratie. Und wenn man sieht, wie diese Demokratien mit ihren Bürgern in Uniform umgehen: wenn die Informationen veröffentlichen, die die Bürger ohne Uniform brennend interessieren, dann werden die erstmal weggesperrt. Die Zahl der getöteten Zivilisten zu kennen scheint mir auch für das Parlament wichtig, um zu entscheiden, wie effizient dort gekämpft wird .... oder ob man nur hirnlos durch die Gegend ballert. Diese Zahlen mit Gewalt zu verheimlichen ist ein Anschlag auf die Demokratie und den selbstbestimmten Souverän des Staates ... den Bürger, der letztendlich jeden Toten Zivilisten in Afghanistan persönlich zu verantworten hat, denn immerhin töten wir da unten mit Steuergeldern im Namen des Steuerzahlers. Das ist nicht Merkels Privatarmee, auch wenn die noch so tut, als wäre das so.

Vielleicht sollte man einfach erstmal die Afghanen fragen, was die von uns und den Taliban halten. Das hat jetzt - nach vielen Jahren - endlich mal einer gemacht. Das Ergebnis ist ... erschreckend.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32496/1.html

Das wohl wichtigste Ergebnis der Menschen aus den wohl noch weniger von den Taliban oder "Antiregierungselementen" (AGEs), wie es so schön heißt, dominierten Distrikten ist, dass mit 94 Prozent praktisch alle nicht auf militärische Operationen, sondern auch Verhandlungen setzen. Zudem sehen 85 Prozent die Taliban als "unsere afghanischen Brüder". Und eine überwältigende Mehrheit ist auch der Meinung, dass die Menschen sich den Aufständischen nicht anschließen würden, wenn es genügend Jobs gäbe.

Interessant auch, wie die Umfrage durchgeführt und behandelt wurde:

Fast 2000 Menschen wurden in 9 von 16 Distrikten befragt, in 5 schickte man lieber niemand, weil dies die Sicherheitslage nicht zuließ. In 2 Distrikten wurden ebenfalls aus Sicherheitsgründen nur Männer befragt, insgesamt waren 56 Prozent Männer und 44 Prozent Frauen. Die Umfrage ist zwar nicht als geheim eingestuft, aber man hat sie offenbar lieber klein gehalten.

Die Vermutung hegte ich schon lange. Nur so ist es zu erklären, das sich Hamid Karzai soweit aus dem Fenster lehnt. Und es zeigt, wie schrecklich und wie total wir dort unten versagt haben.

Das dürften ausser mir auch andere bemerken....und zwar deutlich länger als ich, weil sie die Informationen nicht mühsam zusammensuchen müssen sondern vom Nachrichtendienst auf den Tisch bekommen.

Es dürfte also klar sein, das wir den Krieg dort verloren haben. Die Warlords herrschen wie eh´und je - wo sie nicht von den Taliban gebremst werden. Frauenrechte interessieren dort niemanden. Es geht um Drogengelder gegen Religionsfanatiker. In dem Krieg dort unten, der schon war, bevor die Sowjets kamen,
gibt es keine Seite, auf der man guten Gewissens kämpfen kann.

Aber auch aus dem verlorenen Krieg kann man seinen Gewinn ziehen. Das ist eine Spezialität der Lumpenelite, das sie wie Fettaugen in der Suppe immer obenauf schwimmen. Also wird jetzt schon mal der Schuldige Schritt für Schritt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt: der OSSI und seine gefährliche Neigung, ehedem gesunde gesellschaftliche Strukturen zu infizieren.

Der OSSI, der in Afghanistan kleine Kinder erschießt, ist auch gefährlich für die ganze freie Welt. Hören wir nochmal Prof. Wolfssohn, August 2009:

Tatsache ist: Eine antiwestliche Grundhaltung gehört in den neuen Ländern mehr als in den alten zum dort politisch korrekten Grundton. Angesichts der demografischen und geografischen „Ossifizierung“ der Bundeswehr wackelt hier der altbundesdeutsche Westpfeiler ideologisch.

Der Ossi ist ein Unterschichtler. Das könne wir jetzt schon mal festhalten.

Und wie nennt man die Menschen, die in der Unterschicht wohnen? Was sind das für Menschen?

Untermenschen. Und beweisen jetzt gerade in Afghanistan, das sie auch wirklich welche sind. Und schon kann man die Regelsatzkürzung und die Rentenkürzungen im Osten leichter durchsetzen. Denn ... das sind ja eigentlich gar nicht so viele:

Tatsächlich stammen circa 35 Prozent der Bundeswehrangehörigen aus den neuen Ländern. Deren Anteil beträgt aber nur etwa 20 Prozent der Bundesbürger.

So kann es gehen. Man sieht ja, wie "die" in Afghanistan gewütet haben. "Die" haben auch alle Hartz-IV.
"Die" können mit Demokratie und westlichen Werten einfach nichts anfangen. "Die" sollten erstmal Grundkurse in Demokratie besuchen. Kann man es eigentlich verantworten, das "die" Wahlrecht haben? Schon wäre man die LINKE los. Auch "die" sind gefährlich für die ganze freie Welt.

Nur ein ganz kleiner Artikel in der WELT ... der aber an sich in der Lage ist, genau jener Hebel zu sein, mit dem man der deutschen Innenpolitik eine ganz neue Richtung geben und zusätzlich noch den Schaden des Afghanistanabenteuers auf die ehemaligen Brüder und Schwestern im Osten abwälzen kann.

Und Untermenschen braucht man in Zukunft. Die Medizin braucht Fleisch.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,690679,00.html

Spanischen Chirurgen ist offenbar ein spektakulärer Erfolg gelungen: Die Ärzte haben nach eigenen Angaben weltweit erstmals ein komplettes Gesicht verpflanzt - inklusive Haut und Muskeln, Nase, Lippen, Oberkiefer, Zähnen, Gaumen, Wangenknochen und Kinn.

Er machte keine näheren Angaben über die Identität des Spenders und des Empfängers.

Seltsam ... aber mich hat nicht der medizinische Triumph interessiert, sondern die Materialquelle. Welcher lebende Mensch braucht denn sein Gesicht nicht?

Keine Zusammenhänge zu Afghanistan? Thema verfehlt? Keinesfalls. Die Lumpenelite braucht Fleisch und das gibt es nur von Untermenschen. Gesichtsverpflanzungen werden wohl nicht den Bürgern Afghanistans kostenlos zur Verfügung stehen, oder? Obwohl viele von denen es infolge der Schußverletzungen brauchen könnten.

Ach ja ... man soll ja nicht nur jammern. Also werde ich jetzt mal sagen, wie man den Krieg in Afghanistan sicher gewinnen kann.

Ein-Euro-Läden an jeder Ecke, Fernseher für alle und die Privaten ins Land lassen - schon ist das Volk beschäftigt.

Geht doch hier auch, oder?