Ja. Das mußte heute mal sein. Ein klares Wort. Das braucht ihr. Das Deutsche arm sind ... das könnt ich vielleicht noch gerade mal so nachvollziehen. Aber dämlich? Der deutsche Dichter und Denker saudämlich?
Kann das denn sein?

Klar. Die deutschen Dichter und Denker sind vor 70 Jahren konzentriert verjagt oder vergast worden.
Die USA sind bis heute der NSDAP sehr dankbar für ein wunderbares Geschenk, das sie ihnen gemacht haben - und wahrscheinlich darf die NSDAP/AO deshalb bis auf den heutigen Tag dort (wieder) residieren:

http://de.wikipedia.org/wiki/NSDAP/AO

Nicht nur, das führende deutsche Physiker die Atombombe bauten, nein, auch Hollywood wäre ohne die NSDAP einfach nicht denkbar. Ohne den Führer und seine Schranzen und Wanzen wäre Hollywood heute ein Stück trockenes Land ... aber Babelsberg und die UFA-Studios würden jedes Jahr den Oskar verleihen.

Die Parteispenden an die NSDAP haben sich also für US-Investoren voll bezahlt gemacht, während wir hier vergeblich darauf warten, das endlich mal wieder eine neue Generation deutscher Dichter und Denker nachwächst ... jedoch das mit den Filmen können wir vergessen. Manche meinen ja, das der böse Jude unser Land ruiniert hat, wären die bösen Juden aber hiergeblieben (von denen viele gute Deutsche waren), dann wären wir jetzt nicht so eine bedeutungslose Gurkenrepublik, die an ihren eigenen Schulden erstickt.

Aber das ... ist eigentlich ein anderes Thema. Sollte nur mal erwähnt werden, warum aus dem Land der Dichter und Denker das Reich der Doofen geworden ist.

Nun, jetzt mag es manch einen geben, der denkt: der Eifelphilosoph spinnt jetzt aber mal echt, sooo blöde sind wir Deutschen doch nicht.

Doch ich erlaube mir in aller Entschiedenheit zu sagen:

ihr Deutschen seid saublöd. Stinkdämlich. Völlig minderbemittel!

UND ... ich kann es BEWEISEN. Mit Zahlen. Und bevor jetzt noch mehr Tomaten, Eier und Farbbeutel auf dem Bildschirm landen, möchte ich diese Zahlen präsentieren.

Danach ... kann man mich immer noch steinigen. Aber man ist wenigstens ein wenig schlauer.

1980 zum Beispiel war ein schönes Jahr. Die Bruttounternehmensgewinne machten 39,1 Milliarden Euro aus, obwohl damals noch keiner an dieses Jux-Geld dachte.

1991 machten die Bruttounternehmensgewinne 195,8 Milliarden Euro aus. Es waren nur elf Jahre vergangen, aber: die Gewinne der Unternehmen hatten sich fast um 500% gesteigert.

2004 wuchsen die Unternehmensgewinne auf 368,77 Milliarden Euro.

Geld floß in Strömen, Ackermann und Konsorten stopften sich die Taschen voll ... und man hätte sagen können: dieses Land ist reich. Superreich. Das muß doch in Steuern nur so schwimmen.

Weit gefehlt. Theoretisch besteuern wir solche Gewinne mit 38 %. Eine passable Marktbenutzungsgebühr, will ich meinen. Immerhin zahlen auch Witwen mit Minirenten, Kinder und Arbeitslose von ihren schmalen Bezügen noch 19 % Mehrwertsteuer, Geld, das sie eigentlich zum überleben bräuchten, da ist es doch nicht verkehrt, wenn reiner Gewinn das Doppelte einfährt. Immerhin wollen die Manager auch den Schutz von Bundeswehr und Polizei, sie wollen intakte Straßen, sie wollen Krankenhäuser und Universitäten, Fernsehen und Bibliotheken, Flug- und Bahnhöfe, Post und Telefon und was man sonst alles noch Gratis vom Staat zurückbekommt....als Einrichtung der Infrastruktur.

Praktisch jedoch ... sieht es anders aus.

1993 flossen von 178 Milliarden Gewinn noch locker 21,87 Milliarden an direkten Steuern in die Staatskassen ... Freunde der Prozentrechnung können das gern detalliert ausrechnen, mit reichts, das ich sehe, das es noch nicht mal 15 % sind.

2004 flossen von 368,77 Milliaren Gewinn noch dicke 20,81 Milliarden in die Steuerkasse. Doppelt soviel Gewinn ... und die Steuern sinken sogar.

Der Teufel scheißt immer auf den dicksten Haufen, sage ein alter deutscher Sinnspruch. Und Kapitalgesellschaften scheinen hier völlige Narrenfreiheit zu haben.

Jedoch der deutsche Bürger zahlt mehr und mehr und mehr Steuern ... und bekommt - dank Agenda 2010 - immer weniger heraus. Und bald soll er dafür sogar nochmal Zwangsarbeit leisten ... dabei hatte er zuvor doch alles von seinen Steuern bezahlt. Wahrscheinlich wird man bald auch Rentner wieder zur Arbeit schicken .... nun, durch die Verlängerung des Renteneintrittsalters macht man das ja schon...

Hauptsache, die Zahl der Millionäre schießt in die Höhe. Davon ... bekommen wir immer mehr. Toll, nicht wahr? Jedenfalls für die, die zufällig durch familiäre Beziehungen Zugriff zu den riesigen Geldströmen bekommen, die am Fiskus vorbeigeschleust werden.

2004 hätte der Staat 140 Milliarden Euro einnehmen müssen ... Steuern aus Kapitaleinkünften. Stattdessen begnügte er sich mit einem siebtel davon. 120 Milliarden verschenkte er an die, die die Gelegenheit hatten, es unter sich aufzuteilen. Es wurde ja immerhin nicht aus Flugzeugen über dem Land abgeworfen.

Das sind über den Daumen gepeilt 1400 Milliarden in zehn Jahren ... wahrscheinlich mehr.

EINTAUSENDVIERHUNDERT MILLIARDEN legale Steuern, die verschenkt werden, um Superreiche zu züchten. Gleichzeitig vertrocknet der Sozialstaat. Und in Zeiten der Krise muß jeder Arbeitnehmer sein Privatkapital aufbrauchen, um staatliche Unterstützung zu bekommen - aber jeder Konzern, der zuvor satte Milliardengewinne eingefahren hat, bekommt sofort nochmal Milliarden geliehenes Geld obendrauf, wenn er nur ein wenig schwächelt.

Und das soll nicht dämlich sein? Gleiches Recht für Alle? Nö.

Die Staatsverschuldung beträgt 1600 Milliarden Euro ... na, dämmerts einem, warum wir als Bürger arm geworden sind? Warum wir verschuldet sind?

Und jetzt ratet mal, wer an der Staatsverschuldung auch noch verdient? Naaa ... keine Idee?

Ratet mal, wer den Banken das Geld leiht und dafür 25 % Renditen haben will. Und jetzt ratet mal wer die bezahlen soll ...

Vielen Dank an das Autorenteam Vollborn/Georgescu (Brennpunkt Deutschland)für diese Zahlen.

Und jetzt ... wer hat die Tomaten, Eier und Farbbeutel verdient? Wirklich ich?

Und wer ist so dämlich, das er sich jahrzehntelang für blöd verkaufen läßt? Naaa ... keine Idee?

Ich habe aber eine. Eine wirtschaftspolitische Forderung. 25 Prozent Gehaltsteigerung rückwirkend
von 2004 ab für jeden Deutschen Arbeitnehmer, Beamten und Angestellten. Sofortige Einführung einer bedingungslosen Grundsicherung ... 1500 Euro pro Monat pro Person scheinen mir ab heute noch sehr niedrig gegriffen. Und während man noch rechnet und diskutiert - erstmal eine Verdreifachung der Hartz - IV - Bezüge ab Morgen.

Alternativ könnte man auch erstmal über eine sofortige Eliminierung von Benzin- und Mehrwertsteuer reden. Sollen die sich ihr Geld doch da holen, wo es sich ohne Arbeit von allein vermehrt, und nicht unseren Kindern und Kindeskindern untilgbare Schulden aufbürden, damit andere in Geldspeichern schwimmen können.

Und dafür braucht man keine Revolution ... sondern nur die Anwendung schon vorhandener Gesetze.

Geld ist genug da. Wir schwimmen darin....oder könnten darin schwimmen, wären wir nicht so saublöde.

Also: Schluß mit der hirnrissigen Bescheidenheit. Laßt uns Leistungsträger werden ... und zwar alle!
Dafür braucht man nur eins: Geld. Und das ist reichlich da ...

Das bürgerliche Paradies auf Erden kann Montag Morgen Wirklichkeit werden....wenn wir wollen.

Oder wir demonstrieren weiterhin geschlossen die gutdeutsche Dämlichkeit der Generation Doof.

Natürlich darf das Kapital gerne flüchten ... aber wir sollten vorher das abziehen, was sie uns seit mindestens 25 Jahren geklaut haben. Den Rest können sie gern behalten ... und dann von mir aus in China wohnen. Dort soll man ja noch gut verdienen können. Wir kommen hier schon ohne die zurecht, keine Sorge.

Vielleicht hat ja jemand Lust nachzurechnen, wieviel Guthaben der Bundeshaushalt dann auf einmal hat.

Von Schulden dürfte man dann wohl nicht mehr reden.