Ein schöner Satz, nicht wahr? Das Leben ist schön. Nun, es ist vielleicht nicht immer schön anzuschauen, aber an sich ist es doch ganz fein.
Zum Beispiel, wenn man es mit einem Stein vergleicht. Ein Stein ... kann nicht kommunizieren, bekommt keinen Krebs, kann keine Sms verschicken und vor allem: er kann nicht dazulernen.
Er liegt eine Million Jahre in einer Ecke herum, und wenn ihn keiner schubst, macht er locker nochmal eine Million Jahre ... bis er Sand wird und sein Treiben als solcher fortsetzt.
Wir sind da anders. Wir bewegen uns selbst ... und andere, können Kommunizieren, bekommen Krebs und können dazulernen.
Zum Beispiel können wir lernen, das man durch kommunizieren Krebs bekommen kann, schon nach zehn Minuten lustigem Geplauder mit der Nachbarin grummelt´s in den Zellen:
Toll: wieder was dazu gelernt.
Aber auch die, die nicht telefonieren und einfach neben der Sendeanlage wohnen, bekommen ein Stückchen vom Kuchen ab:
Klasse, nicht wahr? Nichts bezahlt und trotzdem mitversorgt. Sehr großzügig, will ich meinen.
Natürlich, einige fehlgeleitete Ärzte außerhalb der industriefinanzierten Studien meinen, daraus groß Kapital schlagen zu müssen, warnen nicht nur vor Handys, Wlan, BlueTooth und DECT, sondern auch generell vor den Lügen, mit denen man in diesem Zusammenhang überschüttet wird.
Also so etwas. Mischen die sich ungefragt in Geschäftsfelder ein, mit deren Resultaten sie doch auch Geld verdienen könnten. Zum Beispiel durch Krebstherapie bei Kindern, denn die ... sind ein wenig empfindlicher.
Konzentriert in einer Schule untergebracht, Mobilfunkmasten aufgestellt ... ja, da läuft dann schon mal was:
Fünffach höheres Hirntumorrisiko, wenn man vor dem 20. Lebensjahr mit dem Handy herumwirbelt, ja,
da bleibt doch kein Auge trocken. Da wird die Klinik wieder voll, die Arbeitsplätze sind sicher.
Was will man den mehr in Zeiten des allgemeinen Krankenhaussterbens?
Aber wer jetzt nun nicht gerade Onkologe ist, sondern sich eher im anderen ansteigenden Erkrankungen bei Kindern beschäftigt, wird auch bedient. Autismus, z.B., auch so ein kleiner Nebeneffekt der elektronischen Quasselkultur.
Na, wer hätte das gedacht. Das Leben ist schön. Wieder etwas dazugelernt. Doch hinfort von diesen düsteren Themen, laßt uns etwas in der Natur verweilen, wo die Handynetze auch Wunder wirken, die lehrreich und unterhaltsam sind.
Bienen zum Beispiel, die werden agressiv, geben weniger Honig und vor allem: die gehen kaputt:
http://www.diagnose-funk.org/aktuell/brennpunkt/das-grosse-bienensterben.html
Ist natürlich geheim, offiziell dürfen wir nur den amtlichen Therorien glaube, was wir ja auch tun.
Aber Kühe ... da dürfen wir noch glauben was wir wollen:
Verzehnfachung der Fehlgeburten, dein Drittel kommen krank zur Welt, 32 Kälber und 4 Kühe tot ... ja, das bringt was, so ein Sendemast. Und dann kriegt die Familie auch noch Gelenkschmerzen - alles zum gleichen Preis: völlig umsonst.
Eine sehr gute Nachricht gibt es jetzt jedoch für Raucher, jenes geschundene Pack, das seltsamerweise immer noch lebt:
Handynutzung ist viel gefährlicher als Rauchen! Also: Handy wegschmeißen, erst mal eine anstecken, schon steigt die Lebenserwartung.
Natürlich ... und jetzt lernen wir wieder etwas neues ... darf man über diese Theme nicht so öffentlich reden. Immerhin geht es hier um eine Wachstumsbranche, und die ist mehr als heilig, es geht um Arbeitsplätze und jede Menge Pöstchen für Politiker:
Ja, kein Wunder, das man es sich da mit niemandem verscherzen will. Immerhin ... die haben alle ein Büro, eine Sekretärin und ein Telefon mit Kabel. Also ... was soll der Aufstand?
Da ist es doch nicht verwunderlich, das die Kritik des Spiegelblog an dem Spiegel selbst nicht sonderlich gut ankommt:
Na, das wird wohl in absehbarer Zeit mal wieder personelle Konsequenzen haben, früher oder später.
Natürlich versuchen wieder einige Wissenschaftler, sich wichtig zu machen, indem sie gegen die angebliche amtliche Verharmlosung der Gefahr aufbegehren:
Wie gut zu wissen, das die junge Generation bis zu sechs Stunden täglich am Handy verbringt, da kann man davon ausgehen, das die Kritik nicht nachwächst und man sich ungestört weiter dem Ausbau profitabler Geschäftsfelder widmen kann:
Natürlich, die angestiegene Suizidrate in der Nähe der Sendemasten könnte einen beunruhigen:
Andererseits, da Handy auch Schlafstörungen, Depressionen und Verwirrungszustände erzeugen, haben die Leute genug mit sich selbst zu tun und alles andere im Sinn, als gegen die flächendeckende Vergiftung
gezielt vorzugehen:
Außerdem sterben auch mehr Leute und diese auch schneller, da sollte man die positiven Auswirkungen auf die Rentenkassen ... gerade in Zeiten knapper Finanzen ... nicht unterschätzen. Und so ist doch irgendwo wieder allen gedient:
Na, das Leben ist doch schön. Man kann einfach immer nur etwas dazulernen. Und das macht doch Spaß, oder?
Und angesichts dieser Datenlage wird man sich jetzt wohl nicht mehr wundern, das mich die Gefahren, die durch die Schweinegrippe an die Wand gemalt werden, überhaupt nicht mehr interessieren.
