szmmctag

Archiv der Einträge: 18 April, 2009
  • Egoisten strafen macht glücklich wie Sex

    Momentan beschäftige ich mich etwas mit Verhaltensökonomen, eine eigentlich schon recht alte Richtung der Wirtschaftswissenschaften ... aber dank Obama gerade mal wieder neu aufgebrüht.

    Um die politischen Konsequenzen zu beleuchten, ist es noch ein wenig zu früh, aber anthropologisch gibt es schon etwas, das Hoffnung macht, denn scheinbar ... ist der Mensch an sich doch gar kein Egoist, obwohl führende Wirtschaftswissenschaftler und Politiker ihn gerne so hätten:

    http://www.zeit.de/campus/2009/01/interview-gravitas?page=6

    Klar, der Mensch als des Menschen Wolf ... in der politischen Philosophie immer die Grundlage für den starken, autokratischen Staat, der den bösen Menschen durch enge Grenzen und strenge Gesetze im Zaum halten muß. Da muß schnell der König her oder der "starke Mann", seitdem Könige etwas außer Mode gekommen sind, um einzugreifen und für Recht und Ordnung zu sorgen.

    Eine logische Konsequenz dieses Menschenbildes. Ist der Mensch aber an sich kein Egoist (wogegen auch vor den Studien viel sprach, aber lassen wir das mal beiseite), können wir uns auch einen anderen Staat denken, der mehr dem Bürger vertraut als seiner eigenen Stärke.

    Spannend ist nun, das der Mensch wohl auch ziemlich glücklich ist, wenn er Egoisten bestrafen kann.
    In der ersten Studie war das Element "Strafe" noch nicht vorgesehen, dafür aber hier:

    http://www.fluter.de/de/solidaritaet/heft/6500/

    Wie Züricher Forscher durch Messung der Hirnströme herausgefunden haben, macht das Bestrafen von Egoisten
    ähnlich glücklich wie Sex.

    Nun, möchte man meinen, worauf warten wir dann noch?

    Was mir spontan dazu einfiel war ... das das vielleicht ein Grund für das häufig irrationale Verhalten mancher Mitbürger gegen "Arbeitslose" ist - die ja, anders als andere gesellschaftliche Gruppierungen, sehr heterogen ist. Möglicherweise gibt es da irgendwo auch fürchterliches Volk, allerdings - die sind sehr selten. Aber es gibt auch ... Akademiker, die frisch von der Uni kommen, Schauspieler zwischen Arrangements, berufsunfähige, die nach 1961 geboren sind (denen hat man nämlich diese Rente komplett gestrichen und sie der Arge zugewiesen) und vielerlei anderes Volk, das man nicht als faul, egoistisch
    oder sonstwie sozial schwach deklarieren könnte.

    Aber ... wenn man sie sich als arbeitsscheue Egoisten denkt ... da kommt dann schon mal ein Kurzschluß heraus. Erst recht dann, wenn man selber einen starken Hand zum Egoismus hat.

    Man kann in anderen immer am Besten das erkennen, was man selbst in sich hat, sage eine alte Weisheit.

    Und sozial schwach ... ist in erster Linie der Egoist.

    Und will er seinen Egoismus mit irgendeiner Form von Gewalt durchsetzen ... nennt man ihn zurecht einen Sozialfaschisten.

    Zudem leiden Egoisten an einer enormen Schwäche - sie sind allein langfristig überlebensuntüchtig. Da der Mensch ein soziales Wesen ist, das nur in Gemeinschaft überleben kann, ist ihnen das auch halbwegs bewußt - beißt sich aber total mit egoistischen Ansprüchen des neoliberalen Gedankengutes. Und die daraus resultierende Spannung muß sich irgendwann mal entladen ... wenn auch nur verbal. Der Egoist ist ... der eigentlich sozial schwache.

    Insofern macht diese Studie viel Hoffnung auf Veränderung ... denn der Mensch an sich scheint den
    egoistischen Pöbel, der gerade mal wieder in der aktuellen Krise sein häßliches Gesicht zeigt, nicht zu mögen.

    Zurecht, denn der Egoist ... kann nur als Sozialschmarotzer existieren und ist als Typus die eigentliche Ursache für die momentane Krise.

  • Infokrieg und Scientology

    Vor einiger Zeit erhielt ich eine Warnung: eins meiner beliebtesten Alternativinformationsportale würde
    ... sich seltsam entwickeln. Beurteilen kann ich diese Warnung selbst nicht ... meide aber dieses Portal seitdem. Man kann sich nicht um alles kümmern, war immer meine Meinung - geht ja auch nicht. Darum möchte ich hier mal einen Text veröffentlichen, der nicht von mir kommt und den man hier findet:

    http://www.fluter.de/de/78/forum/read.php?f=74&i=3663&t=3663

    Und das findet man dort:

    Sektenexperten warnen:
    Ein Leben ohne Freiheit, ohne Menschlichkeit ohne den Glauben an Gott,
    eine eiskalte Gesellschaft droht uns falls Scientology die Macht erringen
    sollte.
    Nur Scientologen werden die bürgerlichen Ehrenrechte erhalten, Menschen die
    Scientology ablehnen werden zu Bürger zweiter Klasse.
    Genauso wie Alte, Kranke und Behinderte.
    Ins scientologische Weltbild passen nur gesunde, perfekte Menschen.
    Man hat zu funktionieren wie eine Maschine.

    Noch ist Scientology "nur" eine der gefährlichsten Psychosekten.

    Der Einstieg beginnt scheinbar ganz harmlos:
    Z.B. mit einem kostenlosen Persönlichkeitstest.
    Das Ergebnis ist bei jedem, man habe schwerwiegende Probleme bei deren Lösung
    Scientology helfen kann.
    Ein falsches Versprechen!
    Eindringlich wird einem nun empfohlen einen (noch) preiswerten Kurs bei ihnen
    zu belegen.
    Damit schnappt die Falle zu.
    Denn dieser Kurs ist ein sogenanntes Auditing, Gehirnwäsche die den Menschen gefügig macht.
    Scientologen glauben durch Auditings werden sie zu Übermenschen.
    In Wirklichkeit machen diese Auditings abhängig, zerstören die Seele
    und bringen den Menschen dazu seine intimsten Geheimnisse preiszugeben.
    Will man aussteigen, wird man damit unter Druck gesetzt.

    Mit immer mehr und immer teurer werdenden Auditings und Seminare
    bemüht man sich, natürlich vergebens, zum Übermenschen zu werden.
    Man verschuldet sich und gerät auch noch in eine finanzielle Abhängigkeit
    von der Sekte.
    Man braucht also Geld.
    Geld gibt es für die Anwerbung neuer Mitglieder.
    Ein beliebter Trick bei der Straßenwerbung:
    Scientologen positionieren sich vor und hinter ihrem Stand.
    Die davor stehen mimen Interessierte um so mit zögerlichen Passanten
    ins Gespräch zu kommen und ihnen Bedenken auszureden.
    Ein weiterer Trick:
    Sie schwärmen aus und laden unerkannt Leute zu Stresstests ein.
    Der einzige Hinweis, wenn überhaupt ist der Schriftzug "Dianetics" auf
    ihren Jacken.
    Scientology will jeden in ihren Bann ziehen.
    Denn sie will die Weltherrschaft und einzige "Religion" sein.
    Das zu erreichen ist die wichtigste Pflicht eines jeden Scientologen.
    Scientology duldet Kontakt zu Nicht-Scientologen nur zur Anwerbung.
    Also muss man den Kontakt zu Familie und Freunde abbrechen oder
    sie mit ins Verderben ziehen.

    Kinder trifft es besonders hart.
    Auch sie müssen wie die Erwachsenen in dieser Sekte stundenlange
    Gehirnwäsche ertragen und auf ärztliche Behandlung verzichten denn
    Scientology lehnt die Schulmedizin ab.

    Neueinsteiger erfahren anfangs nichts von menschenverachtenden
    Methoden und Ansichten.
    Man gibt den Gutmenschen, den Helfer, den Weltverbesserer um
    die Aufklärung als falsch darzustellen.
    Der Neueinsteiger und sein Umfeld sollen denken, Scientology
    wäre harmlos und die Warnungen übertrieben.
    Mit DIESEM Gedanken fängt das scientologische Psychogift an
    zu wirken...
    Aber Scientology-Aufklärung ist wahr!
    Aussteiger, Sektenexperten und Verfassungsschützer berichten seit Jahren(!) übereinstimmend(!) dasselbe.
    Klagen gegen Kritiker scheitern meist, trotz der Tatsache, dass Scientology sich die besten Anwälte leisten kann.
    Bessere Beweise dafür dass die Berichte und Warnungen wahr sind, gibt es nicht!
    Um Aufklärung zu verhindern, schüchtern Scientologen Kritiker mit massiven Psychoterror,
    Klagen und Diffamierungen ein.
    Das wäre unnötig, wären die Vorwürfe der Kritiker falsch.
    So handelt man nur wenn man die WAHRHEIT unterdrücken will!

    Scientologen wollen an die Schaltstellen der Macht.
    Dazu unterwandern sie unsere Gesellschaft, die Medien und die Wirtschaft.
    Z.B. als Unternehmungsberater erschleichen sie sich das Vertrauen der Führung
    einer Firma, die anfangs gar nicht weiß, dass sie es mit Scientology zu tun hat.
    Nach und nach wird die ganze Firma infiltriert.

    Besonders verwerflich ist der Trick der Scientologen durch Tarnvereine (Lebenshilfe,
    Nachhilfe, Jugendvereine...) arglose, in Not geratene Menschen in die Sektenfalle zu
    locken.
    Scientology nutzt gnadenlos die Nöte und Schwächen der Menschen aus um ihren unheilvollen
    Einfluss immer weiter zu vergrößern.

    Scientologen können nicht mehr als andere denn Übermenschen gibt es nicht!
    Ihre "Hilfe" führt ins Verderben!
    Wenn Ihr Probleme habt, wendet Euch an vertrauenswürdige Fachleute!
    Aber fallt bitte nicht auf diesen destruktiven Irrglauben herein!

    !!! Sektenexperten WARNEN DRINGEND VOR JEDEM KONTAKT mit Scientology !!!

    Scientologen beherrschen unterschwellig wirkende Manipulationstechniken sowie
    Psychotricks gegen die kaum jemand gefeit ist!
    Falls ein Link zu Scientology gepostet wird, denkt daran auch mit ihren Seiten
    wollen sie uns manipulieren und in ihre Fänge locken! Copyright frei

    Hier weitere Infos:

    Bericht einer Aussteigerin:

    http://www.welt.de/vermischtes/article969489/Mein_Leben_fuer_die_Sekte_Scientology.html

    Gegner:

    http://berlinonymus.wordpress.com/

    Sollten diese Warnungen Substanz haben, sollte das Scientologische Weltbild in der Tat dem skizzierten entsprechen ... dann ist es dringend geraten, hier ein ganz scharfes Auge drauf zu haben.

    Mit den geschilderten Methoden ist es theoretisch möglich, die Macht in einem Land zu erringen,
    ohne öffentlich aufzufallen.

    Und auch wenn "Scientology" fescher klingt als "Freimaurer" können solche Gruppierungen für eine offene Gesellschaft erstaunlich bedrohliche Ausmaße annehmen ... weil offene Gesellschaften prinzipiell
    anfällig sind gegen die Umtriebe von Geheimgesellschaften jeglicher Coleur.

    Unter Mussolini hatte die Mafia keine Chance ... und in der Demokratie fühlt sie sich wohl wie die Made im Speck.

    Manchmal scheint man wirklich nur wie Wahl zu haben zwischen Pest und Cholera.

  • Kornkreise, Politik und Ästhetik

    Viel zu sehr fordert die aktuelle wirtschaftliche und politische Lage die Aufmerksamkeit, da bleiben am
    Rand einige wichtige Dinge liegen, die eigentlich mehr Interesse verdient haben.

    Mit Kornkreisen hatte ich mich vor einigen Jahren beschäftigen müssen, alldieweil ein Bekannter von mir mich damit nicht in Ruhe lies, regelmäßig in England unterwegs war und mir Geschichten erzählte und Bilder zeigte, die ich irgendwann nicht mehr "vernünftig" erklären konnte.

    Die Diskussion, wer die nun macht und wie die Entstehen ... interessierte mich weniger.

    Therorien und Gegentheorien.

    Gut, einige Informationen und Filme waren verblüffend. Bei mir liegt noch irgendwo eine DVD herum, auf der ein Mathematiker erläutert, das die Kornkreise Informationen enthalten, die über das menschliche Verständnis von Mathematik hinausgehen und die ihm geholfen haben, gewisse neue mathematische Erkenntnisse zu erlangen.

    Das spricht etwas gegen Menschen als "Täter".

    Dann habe ich irgendwo hier noch ein Video liegen, in dem zufällig eine kleine silberne Kugel ins
    Bild geraten ist, die dicht über den Feldern fliegt. Flugobjekte dieser Art sind mir nicht bekannt.

    Ich kenne persönlich Menschen, die Zeugen der Entstehung von komplexen Strukturen im Korn waren ... bzw.
    die bezeugen können, das diese Strukturen abends noch nicht da waren, am nächsten Morgen schon.

    Strukturen wie .... diese hier:

    http://www.freenet.de/freenet/wissenschaft/bildershows/kornkreise/01.html

    Am Computer lassen sich solche Dinge wohl mitlerweile leicht konstruieren, aber in der Dunkelheit mit einfachen mechanischen Instrumenten ... unter Zeitnot und der beständigen Furcht vor dem wütenden Bauern, für den dieses Korn bares Geld hätte bedeuten können?

    Überzeugt mich nicht wirklich.

    Jedoch ... faszinieren mich Kornkreise nicht, weil sie vielleicht "übernatürlich" sind, sondern wegen ihrer Ästhetik.

    Wunderschöne Muster.

    Gut, so was gibt es auch anderswo ... aber im Korn wirken sie noch viel beeindruckender - für das Bauchgefühl. Ist schon was anderes, als nur auf ein Blatt Papier kopiert.

    Als Pragmat ist es mir egal, ob es Ufo-Flotten von der Venus sind, die so etwas schönes produzieren, oder Elementargeister der Landschaft, die sich Gehör verschaffen wollen.

    Ich bin nur dankbar für die Schönheit, die dort geschenkt wird ... und würde die Verursacher bitten, dem pragmatisch orientierten Bauern, dessen Ernte man vernichtet, vielleicht einen kleinen materiell verwertbaren Ausgleich zu hinterlassen. Nicht alle sind so clever, den Schaden durch Eintrittsgeld zu kompensieren.

    Das diese Kreise in der Welt der Politik eine gewisse Beunruhigung hervorrufen, kann ich verstehen.
    Menschen, die alles beherrschen wollen, alles bis ins kleinste Detail verstehen müssen, um es dirigieren zu können, mögen solche Phänomene ganz sicher nicht leiden ... zumal es plausibel erscheint, das Menschen die unwahrscheinlichsten Verursacher mancher Kreise sind.

    Deshalb wundert es mich nicht, das Kornkreise vom Militär strikt observiert werden, denn aus dem Denken
    von Politik und Militär heraus lassen sich diese Kreise nur als Bedrohung der inneren und äußeren Sicherheit verstehen .... allerdings nur, wenn auch Politik und Militär sich sicher sind, das Kornkreise kein Menschenwerk sind.

    Und für´s gemeine Volk ... muß man ihre Existenz vehement bekämpfen - sonst fangen die nochan, an der Allmacht der modernen Zivilisation zu zweifeln.

    Und das könnte schlimme Folgen für Politiker haben, die, was Machterhalt angeht, einen sehr sicheren Instinkt haben.

    Und natürlich möchte ich mich bei meiner Blogfreundin "Shadow-behind-the-moon" bedanken, die mich nochmal auf dieses kleine Wunder aufmerksam gemacht hat....und bei der ich den Link geklaut habe.

  • Briefe an die Leser: Obama! Demokraten foltern nicht!

    Lieber Barrak,
    du kannst dich nicht darüber beschwehren, das ich dir nicht Zeit gelassen hätte, dich zu bewähren.
    Viele zogen über dich her, prangerten deine Lügen an, nannten dich Kapitalistenknecht und schlimmeres ... doch ich schwieg und gab dir Zeit.

    Zeit, zu zeigen, was wirklich in dir steckt. Zeit, das du zeigen konntest, das du die Hoffnungen von Millionen von Menschen nicht enttäuschen wirst.

    Die Welt hat dich mit offenen Armen empfangen, sie haben dich geliebt. Bei soviel Rückhalt hättest du
    viel erreichen können.

    Doch nun ... wird "Yes, we can"... zu einem dunklen Spruch, denn "machbar" ist vieles, und der Machbarkeitswahn der letzten Jahrzehnte hat uns einen Berg von Problemen beschehrt, die wir ohne ihn nicht gehabt hätten.

    Barrak, Demokraten unterscheiden sich von Faschisten jeder politischen oder gesellschaftlichen Richtung vor allem durch eins: SIE FOLTERN NICHT.

    Das läßt uns in den Augen einfältigerer Naturen schwach erscheinen, aber in Wirklichkeit macht uns das sehr stark. Das habt ihr gelernt beim Kampf gegen den rechten Faschismus ... die sind in Scharen als Kriegsgefangene zu euch übergelaufen, weil ihr Feinde als Menschen behandelt. Die Sowjetunion mußte sich jeden Meter Boden mit viel Blut erkaufen, weil er erbittert verteidigt wurde.

    Ihr seid durch Frankreich gerauscht, als gäbe es die Wehrmacht gar nicht mehr.

    Es war jedem klar ... ich bin zwar Feind, aber wenn ich mich ergebe, werde ich sofort zum Menschen...
    und werde auch so behandelt.

    Früher jedenfalls.

    Mitlerweile hat sich da wohl was geändert gehabt ... und das brachte euch viel Feindschaft ein.

    Du wolltest was anders machen, jedoch ... das geht nicht so:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,619492,00.html

    Nicht nur, das ihr die Folterer in eurem Land ungeschoren davon kommen lassen wollt, ihr wollt sie sogar mit aller Kraft schützen, wenn das "Ausland" (zum Beispiel der internationale Gerichtshof) die Folterer zu Rechenschaft ziehen wollen.

    Du scheust nicht nur den brutalen Bruch mit dem Erbe deines Vorgängers, wie DER SPIEGEL so blümerant formuliert ... du schützt die Täter und gerantierst ihnen Narrenfreiheit.

    Und das, was sie getan haben, war wirklich nicht von schlechten Eltern ... nur halt "smart", wie ihr so gerne seid: bloß keine Spuren hinterlassen!

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,619618,00.html

    Aber Folter, Barrak, ist auch Folter, wenn sie keine körperlich bleibenden Schäden hinterläßt, denn Geist und Seele sind dort wichtig - und die unterscheiden nicht die verschiedenen Formen von Todesangst.

    Vielleicht ist es ihnen sogar unheimlich, wenn die Täter sich von vornherein absichern ... denn dann laufen sie auch in Zukunft frei herum und können jederzeit überall wieder zuschlagen.

    Demokraten foltern nicht, Barrak, und wer foltert ... ist kein Demokrat.

    So einfach ist das.

    Bist du Demokrat? Einer Partei dieses Namens gehörst du an, glaube ich. Doch das besagt erstmal nichts.
    Was ich meine ... weißt du, welche Werte, Normen und Gesetze Demokraten auf ihre Fahnen geschrieben haben, für welche Ideale sie kämpfen und zu sterben bereit sind, wenn es sein muß?
    Das sie wissen, das eine bessere Welt machbar ist ... und das sie die Welt schon sehr verbessert haben, das es viel schlimmer gekommen wäre, wenn es sie nicht geben würde, diese Demokraten?

    Scheinbar weißt du das nicht, wenn ich diesem Bericht Glauben schenken darf:

    http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&cccpage=16042009ArtikelGiraldi1

    Ist es wahr, das du mitlerweile eine gewisse Sympathie für den konzentrierten Demokratieabbau in den USA
    entwickelt hast? Wie erklärst du das den Menschen, die dir vertraut haben?

    Angst davor, den Kennedys zu folgen?

    Oder Bar bezahlt worden?

    Muß man sich das so erklären, um die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit verstehen zu können?

    Ich frage ja nur mal nach:

    Jetzt ziemlich skeptische Grüße: Eifelphilosoph

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