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Archiv der Einträge: 31 Maerz, 2009
  • Weichmacherterror und Vergewaltigung

    Als letztes Thema in diesem Monat mal was für Gesundheitsapostel.

    Weichmacherterror.

    Gemeint sind nicht etwa Übergrifflichkeiten von Moralaposteln oder Schuldeneintreibern, sondern die realen chemischen Weichmacher.

    Die sind nämlich gefährlich, muß man wissen. Werden verstoffwechselt ... und sind ziemlich krebserregend.

    Darum hat sich die Industrie ja auch selbst verpflichtet, darauf zu achten, das diese bösen Stoffe nicht in den Menschen gelangen.

    200 mg sind die Obergrenze, die toleriert werden kann, meinen die Experten.

    25000 mg ist das, was der TÜV Rheinland jetzt in Werkzeugen gefunden hat. Die Jungs waren froh, das sie bei der Untersuchung Spezialhandschuhe trugen. Sogar Hupen für Kinderfahrräder waren so extrem belastet.
    Fundort ... der Baumarkt ihres Vertrauens.

    Ja ja, die Selbstverpflichtung der Industrie - immer schön zu sehen, wie toll das funktioniert.

    Wahrscheinlich wird auf eine Anklage wegen Mordversuch wieder einmal verzichtet...oder wegen fahrlässiger Tötung, denn bei der Überdosis Weichmacher wird man den einen oder anderen Menschen ebenfalls ziemlich weich gemacht haben.

    Tja, das ist der alltägliche Terror, mit dem wir auch noch zu tun haben. Da kommen aber keine Ledernacken, um die Terroristen auszuräuchern. Obwohl mehr Menschen daran sterben als an 9/11.

    Schade irgendwo. Jetzt muß man nämlich selbst überlegen, wie man diese Verbrecher entsorgen kann.

    Selbstverpflichtung.

    Wäre doch auch ein schönes preiswertes Instrument für den Strafvollzug: "Nein, Herr Richter, ich verpflichte mich, dieses niemals wieder zu tun. Ganz ehrlich. Darf ich jetzt gehen?"

    Was hat das mit Vergewaltigung zu tun?

    Nichts.

    Die gab es im Nachbardorf am Samstag Morgen um 5.08, die Täter hängen jetzt hier herum. Als Bild.

    Wir sind dann heute abend mal unterwegs ...

    Das war mal eine so friedliche Gegend hier. Kein Haus war verschlossen, die Autoschlüssel konnte man getrost im Fahrzeug lassen, 150 Jahre lang kein Mord, davor ... eine der wenigen Enklaven, wo Hexenverbrennungen vollkommen unbekannt waren. Gut, es gab auch Verbrechen. 1994 wurde mal versucht, ein Zigarettenautomat aufzubrechen. Stand auch groß in der Zeitung. Da ahnten manche schon, was kommen wird...

    Aber seit einiger Zeit kommt der neue deutsche Wind auch hier an. Mit voller Wucht, wie mir scheint.

    Das erstemal seit 20 Jahren ... werden wir heute die Tür zuschließen. Meine Lebensabschnittsverschönerungsgefährtin (schönes Wort, nicht wahr. Habe ich heute gelernt. Bin ziemlich stolz auf mich ... so alt und noch lernfähig) fühlt sich ein wenig unwohl ... so einsam und abgelegen.

    Ich hole den Sportbogen, die Nahkampfmesser, Feueräxte und andere Gerätschaften vorsichtshalber ins Haus.

    Man weiß ja nie.

    Aber ... vielleicht treffen wir die Kollegen heute Abend noch. Kann ja sein. Vielleicht passiert dann was. Zornig genug bin ich schon. Nein nein ... keine Selbstjustiz. Aber mal schauen. Ich nehme einfach mal ein Werkzeug mit ... und wenn wir die erwischen ... drücke ich es ihnen blitzschnell in die ungeschützte Hand. Na, da werden die aber gucken. Ich weiß nämlich momentan etwas, was die nicht wissen.

    Weichmacher, sage ich nur.

  • Der neue Stern am Politikhimmel

    Deutschland hat einen neuen Superstar.

    Ob er singen kann, weiß ich nicht, aber er kann Jagdhornblasen und Reiten. Hat trotz Krise noch Humor, beherrscht die feine Kunst der Ironie, kann ausländisch sprechen und ... die Krönung ... AC/DC auf Anhieb und ohne zu zögern von ADAC unterscheiden. Man merkt, auch der Artikelschreiber bei Spon, wo heute was über den neuen Wirtschaftsminister steht, kennt sich mit den Auswürfen der Generation Doof aus und ist überglücklich, wenn er mal eine Ausnahme des inzwischen gewohnten Politikerprofils vorstellen darf.

    Der "Golden Boy" soll sogar verantwortungsbewußt sein. Erinnere ich mich richtig (kann mich gerade nicht vergewissern) das er sogar gegen die blödsinnige Abwrackprämie und die gedankenlose Rettung des dauermaroden Opelkonzerns war? Wenn ja, dann steigt er noch weiter in meiner Achtung.

    Schön auch zu sehen, wie man so einen Supermann züchten kann. Offensichtlich, so Spon, hatte er eine glückliche Kindheit...verbunden mit einer gezielten Hinführung auf das Leben als Erwachsener.

    Da kann man mal sehen, was aus Kindern so alles werden kann, wenn sie in einem konstruktiven Millieu aufwachsen.

    So etwas gibt Hoffnung ... Hoffnung auf Einsicht.

    Man stelle sich vor, man würde den drei Millionen Kindern, die heutzutage am Existenzminimum herumkrebsen und sich fragen, was sie wohl nächste Woche zu essen bekommen, die gleichen Vorraussetzungen mitgeben können, wie dem strahlenden Adelssproß.

    Gut, auf Schlössern muß man dafür wohl nicht unbedingt groß werden. Aber Geborgenheit, Liebe, Achtung, Förderung der Anlagen, Sicherheit bei der Zukunftsplanung und Perspektiven für die Entwicklung der eigenen Lebensziele wären ja schon mal ein Anfang.

    Drei Millionen Golden Boys und Golden Girls ... es gäbe doch nichts, was man mit denen nicht bewältigen könnte. Keine Krise könnte einen ängstigen, keine Entwicklung Furcht einflössen, die Zukunft wäre nichts als eine spannende Herausforderung, der man sich mit Spaß, Freude und Zuversicht stellen kann.

    Schade nur, das der Golden Boy ein Einzelfall ist, möglicherweise der letzte einer vom Aussterben bedrohten Art.

    Deshalb ... fällt er so auf im Meer der ... anderen.

  • Mißtrauen als Gift der Seele, Mystik und Menschlichkeit

    Manchmal sind es kleine Dinge, die einem die Welt vermiesen. Kleine, psychische Seelendinge, die große Wirkung haben können. Manchmal ... können sie sogar die Welt in einen atomar verstrahlten Aschehaufen verwandeln. War schon mal fast so weit.

    Wenn ein Mensch einem mißtraut, dann hat man verloren. Man kann tun, was man will ... es ist vorbei.

    Man kann freundlich grüßen: "dieses verlogene Luder"

    Man kann normal grüßen: "man sieht förmlich, wie sehr sie sich Mühe gibt, sich zu verstellen"

    Man kann gar nicht grüßen: "noch nicht mal die einfachsten Anstandsregeln beherrscht sie"

    Man kann unfreundlich grüßen: "ich hab´s doch schon immer gewußt".

    Im vollen Bewußtsein der schädlichen Wirkung von generellem Mißtrauen gab es in den Schulen der siebziger Jahre eine große Offensive: der Kampf gegen das "Vorurteil" wurde geführt. So oft, so intensiv, so lange bis wir es nicht mehr hören konnten. Dabei ... hatten wir gar keine "Vorurteile". Der "Ausländer" brachte uns Pizza, Gyros und Kebab und bereicherte unser Leben, befreite uns von der eintönigen Diktatur von Erbsensuppe, Bratwurst und Eisbein mit Stampfkartoffeln.

    Es war eine schöne Zeit. Wir hatten eigentlich wenig Mißtrauen, viele gingen sogar in die Politik, voller Vertrauen, das sich etwas ändern ließe. Sie müssen sich auf dem Weg durch die Systeme allerdings völlig verlaufen haben, denn irgendwann waren sie einfach weg. Oder tot.

    Heute erlebt man eine ganz andere Zeit. "Vorurteile" sind außerordentlich gesellschaftsfähig und werden allerorts aufs Gründlichste gepflegt.

    Und Mißtrauen wächst überall. Der Arge-Mitarbeiter mißtraut dem Hartz-Empfänger, der Ausländer mißtraut dem Deutschen, der Politiker mißraut dem Volk ... und umgekehrt gilt in vollem Maße das Gleiche.

    Man wundert sich, wo das denn herkommt, denn eigentlich ... weiß man ja um die schädliche Wirkung des
    "Mißtrauens" und seines folgerichtigen Ergebnisses: dem Vorurteil.

    Ich weiß nicht, ob "Aktenzeichen XY" immer noch aktiv über die Mattscheibe flattert, aber schon damals haben viele erkannt, das der Herr Zimmermann einer der obersten Apostel der neuen Religion des Mißtrauens war: überall lauerte der Feind, an jeder Ecke konnte er zuschlagen und am besten bezog man sein neues Domizil in einem intakten vollgerüsteten Weltkriegs-MG-Bunker ... nur um ganz sicher zu sein.

    Einfach mal zum Italiener zu gehen und eine Pizza zu essen ... undenkbar. Da konnte man ja gleich im Kongo Urlaub machen...schien genauso gefährlich zu sein. Das Böse war immer und überall sang folgerichtig die "Erste Allgemeine Verunsicherung" ... die ihren Namen sicher nicht umsonst gewählt hatten.

    Das Böse war immer und überall, nur nicht im Alltag der Menschen. Da ist es jetzt erst angekommen ... und Zimmermann hat da wenig zu beigetragen.

    Nun wäre es ein leichtes, Vertrauen als Lösung aller Probleme aus dem Hut hervorzuzaubern, doch ich scheue mich ein wenig, dies öffentlich zu tun. Täte ich dies .... meine Mailbox würde überquellen von Angeboten "vertrauenswürdiger" Anlageberater und Versicherungsvertreter, in deren Bugwelle auch gleich viele Angebote von professionelen Gesundheitsanbetern folgen würden, die mir allerhand absolut unverzichtbare Pillen und Geräte anpreisen würden, ohne die ich keinen Tag länger überleben könnte.

    Da schone ich lieber die arme Mailbox.

    Nicht schonen möchte ich die Leser mit einem Zitat von Williges Jäger aus der Arbeit von Dr. Claudia Rinke über "Die non-duale Wirklichkeit der Mystiker", meine morgendlichen Klo-Lektüre:

    "Es entsteht die Erfahrung einer Ebene, auf der es keine eigenständigen Individuen mehr gibt. Alle Erscheinungsformen haben nur einen Akteur, nur einen Spieler, der alle diese Rollen spielt. Selbständige Individuen sind eine Illusion. Es gleicht einem Baum mit vielen Ästen. Der Ast besitzt ein gewisses Eigenleben, aber sein Wesen ist der Baum. Und alle Äste sind im Baum eins".

    Man könnte meinen, die Welt wäre ein für Menschen geschaffenes Paradies, wenn alle diese mystische Erfahrung hätten. Aber so weit möchte ich dann doch nicht gehen ... immerhin war es nur meine zufällige morgendliche Klo-Lektüre.

    Mal sehen, was morgen da liegt....

  • Der kleine Mann und die große Krise

    So lange ich denken kann war ich ein Freund des kleinen Mannes. So wie mein Vater einer war und mein Großvater auch. Liegt irgendwie in der Familie. Zwar spottete ein Freund von mir, seines Zeichens stramm rechter Burschenschaftler (wie der Freund wurde, ist eine andere, unpolitische, sehr menschliche Geschichte ... und ich habe auch zum Ausgleich stramm linke Anarchisten im Freundeskreis. Nur muß ich deshalb meine Geburtstage immer allein feiern. Die könnte ich nie unter einen Hut bringen):

    "Bumsen und besoffen sein
    des kleinen Mannes Sonnenschein"

    doch ich fand, das das nicht die übelste Art und Weise ist, sein Leben zu gestalten. Besser jedenfalls als rauben, morden, plündern, vergewaltigen, versklaven, bereichern, betrügen, verraten, ausrotten und was der Große Mann noch so alles tut, um seine dicken Fußabdrücke in der menschlichen Geschichte zu hinterlassen.

    Und so stehe ich als kleiner Mann vor der Krise, im Kreise von Bauern, Handwerkern, kleinen Angestellten, Müttern, Kindern, Behinderten, chronisch Kranken, Arbeitslosen, kleinen Selbständigen und anderen Menschen, die eigentlich nur in Ruhe ihr kleines bescheidenes Leben leben wollen.

    Der liebste kleine Mann ist mir der rote Mann, der unter anderem als Irokese jene Verfassung entworfen hatte, die später zur Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika wurde (doch das ist eine andere Geschichte, die ich später erzählen möchte)...doch jener kleine Mann ging schon mal in jene Zukunft, die der Große Mann für uns alle plant.

    Und ich wundere mich, wofür alles Geld da ist.

    Ständig wachsende Diäten von Volks(ver)tretern, Abwrackprämien für asiatische Autokonzerne(jo, da landet das meiste) Millionenboni für kriminelle Dummkopfbanker, Milliardengeschenke für marode Großkonzerne.

    Für Kinder, Kranke, Bürger bleibt nichts mehr über. Die sollen noch mehr zahlen. Die müssen sehr reich sein, die kleinen Menschen, und sehr stark, das sie soviel tragen können und immer noch nicht kaputt gehen.

    Leider bin ich mit einem genetischen Deffekt ausgestattet - ich habe eine hohe Drogentoleranz (d.h. es wirkt kaum bis gar nicht) und eine stetig gewachsene Abneigung gegen Fernsehen. Das verhindert die Wirkung staatlich geförderte Betäubungsmaßnahmen in großem Umfang und führt dazu, das ich irgendwann allein ständig wundernd in der Landschaft herumstehe und aus lauter Langeweile gezwungen bin, zu denken.

    Ob das gesund ist, weiß ich nicht wirklich. Zumindest macht es gelegentlich sehr zornig.

    Z.B. wenn ich über den ZDF-Bericht von heute lese (siehe bei meiner Blogfreundin Maru64), der große Hoffnung für Hartz IV-Empfänger verheißt, weil die Mutter endlich Obst und Gemüse von der Tafel erhält.

    Klasse! Eine Nachricht, die die Welt wieder in Ordnung bringt. Wenigstens muß der Gutmensch nicht mehr fürchten, das seine Mitmenschen allzuschnell an Skorbut erkranken. Immerhin wird denen ja noch die medizinische Versorgung bezahlt ... und so lange das so ist, muß man aufpassen, das man sie nicht zu minderversorgt läßt, denn sonst ... kosten die ja doch wieder mehr als eingeplant.

    Ja, das sind die Folgen gewisser genetischer Deffekte ... da wo andere Hoffnung sehen, sieht man selbst nur ... grün angestrichene Hundeköttel als Obst verkauft. Bildlich gesprochen. Oder gibt´s das auch schon?

  • Die SPD und der größte Verrat am deutschen Volk

    Einst setzten sich die Bürger eines reichen Landes in den Trümmern des Reiches des letzten Erlöserversagers zusammen. "So weit darf es nie wieder kommen" ... das war die einhellige Meinung von rechts bis links.

    Lange berieten sie, lange forschten sie, lange formulierten sie Gesetze aus. Sie waren etwas weise geworden durch den Terror eines 1000-jährigen Reiches, das dankenswerter Weise schon nach 12 Jahren vorbei war.

    Und aus den Trümmern eines wahrlichen "Reich des Bösen" schufen sie ein Wunder. Zuerst ein Wirtschaftswunder, das die Welt in Erstaunen versetzte. Dann ... ein Friedenswunder. Die längste Zeit ohne Krieg, die dieses Land seit Jahrhunderten erlebt hatte.

    Dabei hatten sie sich den Krieg auf die Fahnen geschrieben: den Krieg gegen Ungerechtigkeit, weshalb ihre Grenzen offen waren für jene, die noch in bösen Ländern wohnten. Den Krieg gegen die Krankheit, gegen Armut, Not und Elend ... nie wieder sollte ein Bürger dieses Landes leiden - selbst wenn er faul, unfähig und doof war. So großherzig wollte man sein.

    Schon oft war der Krieg gegen die Armut ausgerufen worden, Revolutionen waren wegen ihr ins Leben gerufen worden...und jedesmal war sie ein Stück zurückgedrängt worden.

    Der Krieg ... erwies sich selbst als nicht so leichter Gegner. Oft genug war der Krieg gegen die Armut in einen echten Krieg ausgeartet - und der wurde immer schlimmer, immer bestialischer - und forderte mehr Opfer unter der unbeteiligten Zivilbevölkerung als jemals zuvor.

    Vorbei die Zeiten, als die Heere sich an (z.T. vorher vereinbarten) Orten trafen, um ihre Dinge zu regeln ... und erst recht vorbei waren die Zeiten, wo Kombatanten beider Parteien um das Schlachtfeld ritten um dafür zu sorgen, das kein übel gesinnter Streiter die Zivilbevölkerung angriff.

    Diese war im modernen Krieg der "Zivilisationen" auf einem selbst zum Ziel geworden ... und ist es bis heute. Bomben gezielt auf Frauen und Kinder ... wäre zu zivilisierteren Zeiten undenkbar gewesen.

    Doch dieses kleine Land schaffte es, den Frieden zu bewahren. Seine Soldaten blieben auf einmal in den Grenzen des eigenen Landes - was ungewohnt war für die Nachbarn.

    Wohlgenährt waren seine Bürger, freundlich und zuversichtlich ... und schüttelten jedes Jahr mehr vom Gift des tausendjährigen Reiches ab, das sie einst bis ins Mark verdorben hatte.

    Und man wollte sogar ... noch mehr Demokratie wagen. Mehr und mehr davon. Man schien sich auf dem Weg ins irdische Paradies zu befinden. Sogar die Frösche wurden gerettet und auch für die Dosen wurde gesorgt.

    Doch dann ... kam ein dicker kleiner Rechtsanwalt und sein grüner dicker Taxifahrerkumpel und verletzten die heiligen Rechte der Bürger, zerstörten, was die Gründerväter dieser Republik dem Land geschenkt hatten.

    Wieder folgen deutsche Bomber über fremde Länder ... wie die sich wohl gefühlt haben mögen, als nach über sechzig Jahren wieder deutsche Balkenkreuze am Himmel erschienen?

    Und das, was ein erzkonservativer Kanzler namens Bismarck zum Schutze des inneren Friedens erfolgreich in die Welt gesetzt hatte, der Sozialstaat, wurde von den beiden mit einem heftigen Schlag zerstört.

    Und das, obwohl auf den Fahnen der Parteien, die diesen Terror in die Welt setzten, genau das Gegenteil stand.

    Der größte Verrat am Volk war begangen. Ein Betrug, dessen Dimensionen wohl erst zukünftige Historiker
    wirklich ermessen können.

    Sicher, auch vorher war man schon verkohlt worden, auch vorher sägten Neid, Mißgunst und Habgier an den Fundamenten der Republik. Aber vorher wagten sie nie den entscheidenden "großen Schritt", vermieden den Todesstoß. Auch vorher schon sammelten sich die Gierhälse, die der Meinung waren, das das Volksvermögen anstatt in Bildung, Gesundheit, Sicherheit, Geborgenheit, Lebensqualität und Zukunft investiert zu werden viel besser auf ihren Konten zu platzieren sei.

    Doch die großen Verräter sorgten dafür, das dies auch endgültig zum Wohle der Gemeinschaftsschädlinge möglich wurde, ja, sogar ausländischen Schädlingen wurde es möglich gemacht, sich am Volksvermögen sinnlos zu bereichern: den Finanzheuschrecken wurde, trotz Warnung durch den Porsche-Chef, der vorraussah, was geschehen würde, Tür und Tor geöffnet.

    Vorbei die Zeiten, als die Bürger dieses Landes, weise geworden durch Krieg und Terror, meinten:
    laßt uns alle unser Geld zusammenlegen und schauen, was wir Gutes damit tun können. Wir wir Krankheit, Not und Elend aus dem Leben unserer Mitbürger verbannen und zusehen, das möglichst viele und Wohlstand und Frieden leben.

    Die Söhne und Enkel dieser Bürger bauten das System lieber um in einen riesigen Geldstaubsauger, der das Geld aus dem Land in die Taschen der oberen zehn Prozent spülte, damit die im großen Finanzbusiness so richtig toll mitspielen können. Und viele Bürger machten dabei mit, weil sie sich eine golden Zukunft für sich selbst erhofften. Für einige ... war das auch so.

    Nun verzeichnet der neue Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen einen intensiven Anstieg
    rechtsextremer Gewalt. Nicht nur Straftaten, sondern: Gewalt. Auch gegen Polizisten. Die kriegen zunehmend Angst - ich kenne da einige von in der Familie.

    Ich werde nicht müde werden zu predigen, das ein Wirtschaftskrieg gegen das Volk das wertvollste Gut zerstört, das wir hatten, denn dieser Krieg muß endlich aufhören...bevor er zu heiß wird, als das man ihn stoppen könnte.

    Und ich werde nicht müde werden, die Namen der Verräter anzuprangern. Ich denke, man weiß, wen ich meine.

    Den Gas-Sozi. Die Rothschild-Laus. Und die dicke grüne Kröte ... über den die Frau von Dithfurt eine ganz besondere Geschichte geschrieben hatte, wie er in einen Brandanschlag auf einen Polizisten verwickelt war.
    Na ja, wen wunderts ... Jahre später lies er Bomben auf Zivilisten werfen.

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